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Hohe Anforderungen
Die Maschinenhalle ist ein staub- und schmutzfreier Reinraum. Das Arbeitspersonal trägt Schutzanzüge, um bei der Verpackung eine Verunreinigung der Produkte zu vermeiden. Auf diese Weise wird den Endkunden die perfekte Hygiene der gelieferten Ware gewährleistet.
Hans-Peter Eggimann, Produktionsleiter bei Hoffmann Neopac, ist sich der hohen Qualitätsanforderungen bei der Herstellung dieser Produkte bewusst: «Anders als man gemeinhin glaubt, erfordert diese Produktion eine hohe Präzision, sowohl hinsichtlich der ordnungsgemässen Positionierung als auch der Kraftkontrolle beim Festziehen der Verschlüsse mit konstantem Anziehmoment oder für die präzise Geschwindigkeitsregelung in den verschiedenen Prozessphasen.»
Hans-Peter Eggimann fügt hinzu: «Die Zuverlässigkeit der Anlage ist von zentraler Bedeutung, da die Produktion rund um die Uhr an sieben Wochentagen und in drei Schichten erfolgt.» Die Erneuerung der Anlage betraf im Wesentlichen den Bereich Antrieb-Steuerung-Regelung.
Neue Regelungslösung
Polytype hat die vorherige Regelungslösung der Fertigungsstrasse durch ein völlig neues System von Emerson/Control Techniques ersetzt, das insgesamt 16 Antriebseinheiten der jüngsten Generation vorsieht (in diesem Fall Unidrive M701), und zwar: acht Antriebseinheiten im Schaltschrank der Anlage und acht Antriebseinheiten in der Maschine in unmittelbarer Nähe des Produktionsprozesses. Jede Antriebseinheit ist mit zwei Zusatzmodulen ausgestattet: ein Profibus-Modul für den Datenaustausch und ein zweites Modul, ausgestattet mit einem Prozessor mit dem speziellen Anwendungsprogramm der Antriebseinheit, das im Wesentlichen für die Positionieraufgaben zuständig ist. Bislang war die Maschine mit Unidrive-CTS-Antriebsmodulen der ersten Generation ausgestattet. Für die Nachrüstung war der Austausch der 16 Motoren (ein 18,5-kW-Asynchron-Hauptmotor und 15 Servomotoren) und der Verkabelung nicht erforderlich.
Eine Nachrüstung im Eiltempo
Das spezielle Programm für die Steuerung (Siemens S7) wurde von Polytype, das Anwendungsprogramm der Antriebseinheiten von Polytype mit der Unterstützung von Control Techniques, entwickelt. Die Kommunikation der Gesamtanlage wird über eine Profibus-Schnittstelle gewährleistet. Für die Nachrüstung war in diesem Fall lediglich eine einwöchige Stillstandzeit der Fertigungsstrasse erforderlich. Selbst die Befestigungsbohrungen der alten Ausrüstungen konnten wiederverwendet werden, um die Antriebseinheiten der neuen Generation zu installieren.
Pierre Vurlod, technischer Leiter für Elektroplanung bei Polytype, abschliessend: «Diese Massnahme wird den ordnungsgemässen Betrieb der Polytype-Fertigungsstrasse bei Hoffmann Neopac um gut zehn Jahre verlängern, und dies mit angemessenen Investitionskosten.» <<
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