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«Unser Ziel ist es, einen der zukünftigen Sentinel-1-Satelliten mit Antennenhalterungen auszurüsten, die mittels industriellem 3D-Druck hergestellt worden sind», erklärt Michael Pavloff, Chief Technical Officer der Ruag Space. Die jetzt gebaute Antennenhalterung wird kein Einzelfall bleiben: «Der 3D-Druck hat ein gigantisches Potenzial für die Raumfahrt. Wir entwickeln derzeit weitere Anwendungen. Künftig wird es möglich sein, ganze Satellitenstrukturen im 3D-Druck zu erstellen. Baugruppen, die heute noch getrennt gefertigt werden, beispielsweise Kabelbäume, Reflektoren oder Heizrohre, können dann direkt in die Strukturelemente integriert werden», führt M. Pavloff weiter aus.
Meilenstein im Satellitendesign
Ruag Space beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit der Forschung und Entwicklung im Bereich der additiven Fertigung. Bei der additiven Fertigung oder dem industriellen 3D-Druck wird ein Pulver schichtweise aufgetragen und in der gewünschten Form verbunden, etwa indem es durch Laser automatisch an den entsprechenden Stellen geschmolzen wird.
«Wir bei Altair sind begeistert, mit unseren Softwarelösungen und unseren Dienstleistungen, Teil dieses innovativen Projektes zu sein. Es ist ein echter Meilenstein im Satellitendesign», sagte Pietro Cervellera, Managing Director bei der Altair GmbH. «Die Zusammenarbeit mit Ruag Space und EOS wird es uns ermöglichen, noch innovativere End-to-End-Design- und Optimierungsprozesse zu liefern, mit denen man alle Vorteile der additiven Fertigung voll ausschöpfen kann.»
Das Projekt wurde bei der ESA Conference in den Niederlanden und am 26. November auf der Euromold in dem von Altair veranstalteten «Additive Manufacturing Design & Engineering Symposium» vorgestellt (siehe Kasten). <<
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