Saugspinne für empfindliche Frontscheiben Von konkav bis konvex

Redakteur: Silvano Böni

>> Moderne Zugscheiben bestehen aus mehrschichtigem Verbundglas. Die gewölbten Formen werden dabei in einem speziellen Prozess hergestellt. Diese sowohl schweren als auch sperrigen Lasten sind mittels Spezial-Vakuumheber einfach und leicht transportierbar. Hierfür lässt sich eine neuartige Saugspinne von GIS an unterschiedliche Oberflächenformen anpassen und die Spezialaufhängung sorgt für den Lastenausgleich.

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Eine Frontscheibe wird mittels Vakuumheber zum Transportwagen gebracht. Die nicht benötigten Saugteller sind abgeschaltet und die Arme nach aussen weggekippt.
Eine Frontscheibe wird mittels Vakuumheber zum Transportwagen gebracht. Die nicht benötigten Saugteller sind abgeschaltet und die Arme nach aussen weggekippt.
(Bild: GIS)

Heutige Hochgeschwindigkeitszüge besitzen mehrschichtige Frontscheiben aus Verbundglas in unterschiedlichen Formen. Diese müssen internationalen Normen in Bezug auf Alterungsbeständigkeit und Durchschlagsfestigkeit genügen. Solche Auflagen bedingen schwere, sperrige Konstruktionen. Ein Zulieferer dieser Scheiben ist die Firma Glas Trösch AG, welche das Glas im kleinen Dorf Ursenbach herstellt.

Engagierte Handarbeit

Die planen Glasrohlinge werden vom Mutterhaus in Bützberg angeliefert. Die «Biegegruppe» stellt daraus gebogene Scheiben her. Dank Schwerkraft und Hitze legt sich das Ausgangsprodukt in die individuelle Spezialform. Dieser Prozess findet in einem Ofen statt und dauert mehrere Stunden. Nach dem Abkühlen lässt sich die Last vom Spezialvakuumheber GIS-Vacujet RVPK schonend anheben und mittels Kontrollschablone ihre Form überprüfen. Auf einem Transportwagen werden die Scheiben dann zum Laminieren gebracht. Hier erfolgt unter Reinraumbedingungen der Sandwichaufbau von Gläsern mit Kunststoffzwischenschichten.

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