Vorprägeverfahren verbessert die Produktivität

Redakteur: Sergio Caré

Die Mechanische Werkstatt Bärtschi nutzt seit neuem das Vorprägeverfahren von Lang Spanntechnik. Für den Firmeninhaber Bärtschi bringt die Vorprägung Vorteile wie kürzere Maschinenstillstandzeiten und verbesserte Produktivität.

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Vorprägen verkürtzt die Stillstandszeiten der Maschinen beim Fräsen oder Drehen.
Vorprägen verkürtzt die Stillstandszeiten der Maschinen beim Fräsen oder Drehen.
(Bild: Intool / Mechanische Werkstatt Bärtschi)

Der mechanische Zulieferbetrieb Mechanische Werkstatt Bärtschi aus Birrhard (AG) dreht und fräst von Einzelstücken bis Kleinserien. «Durch die Firma Intool wurden wir auf die mehrfach patentierte Vorprägetechnik der Lang Spanntechnik aufmerksam», berichtet der Firmeninhaber Jean-Paul Bärtschi. Im Vorprägeverfahren erfolgt das Anbringen einer Prägung im Werkstück unter hohem Druck in einer separaten, robusten Prägestation. Auf der Maschine können deshalb schlanke Makro-Grip-Spanner mit schmalen Haltebacken verwendet werden. «Wir haben den vermeintlichen Mehraufwand für das Vorprägen mit den daraus resultierenden Vorteilen abgewogen und uns entschieden, einen ersten Versuch zu machen», sagt Bärtschi weiter.

Störender Werkstückanschlag entfällt

Schon nach einer kurzen Testphase hat Bärtscfhi festgestellt, dass das Vorprägen der Rohlinge keinen nachteiligen Mehraufwand verursacht. «Die Prägung findet ausserhalb der Maschine statt und wird durch den Bediener nebenbei erledigt, während die Maschine läuft», erklärt der Firmeninhaber aus Birrhard. Dank der eingeprägten Mittelmarkierung wird das positioniergenaue Einspannen des Werkstückes - die Genauigkeit beträgt +/- 0.01 mm - im Spanner rasch erledigt und der oft störende Werkstückanschlag entfällt. Das Werkstück wird im Spanner dank der Vorprägung über Formschluss mit wenig Spanndruck unverrückbar gespannt. Durch die Spanner ist der Zugang für die 5-Seiten-Bearbeitung gewährleistet, benötigen nur 3 mm Spanntiefe und erreichen, laut Intool, die weltweit beste Haltekraft. «Für uns bedeutet das kürzere Maschinenstillstandzeiten und verbesserte Produktivität», resümiert Bärtschi. <<

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