KMU-Exportindikator

Vorsichtige Hoffnung für den Export

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Wachstumsimpulse aus der Eurozone, Grossbritannien und den USA

Regional bestehen deutliche Unterschiede hinsichtlich der zu erwarteten Nachfrageimpulse für die Schweizer Exportwirtschaft. In der Eurozone setzt sich die Erholung auf breiter Basis fort. Die Exportaussichten nach Deutschland präsentieren sich so gut wie zuletzt Anfang 2014. Positive Aussichten bestehen auch weiterhin für Ausfuhren nach Grossbritannien und in die USA. Nochmals eingetrübt haben sich demgegenüber die Perspektiven für den Handel mit den grossen Schwellenländern Brasilien, China und Russland. In diesen Märkten ist mit einer rückläufigen Nachfrage nach chweizer Gütern zu rechnen.

Wie wichtig der Euro-Franken-Kursfür die Schweizer KMU ist, zeigt sich daran, dass 88% der durch S-GE befragten Firmen in den kommenden sechs Monaten nach Europa exportiere nwerden (Mehrfachnennungen möglich). Wichtigster europäischer Exportmarkt bleibt Deutschland, wohin 80% der befragten KMU Waren oder Dienstleistungen ausführen werden, gefolgt von Frankreich mit 55% der Nennungen. Dahinter liegen Österreich mit 51% sowie Italien mit 42%. 57% der Schweizer KMU werden im nächsten Halbjahr in die Region Asien-Pazifik exportieren. An erster Stelle unter den asiatisch-pazifischen Exportdestinationen liegt China mit 40% der Nennungen, vor Japan mit 25% sowie Indien mit 21%. Nach Nordamerika dürften in den kommenden sechs Monaten 49% der KMU exportieren. Damit hat der Stellenwert der Region gegenüber der Vorperiode (45%) zugenommen. 31% der KMU werden in die Region Naher Osten/Afrika exportieren und 19% nach Südamerika. <<

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