«Gemeinsam sind wir noch stärker» Weiss Spindeltechnologie und GMN beschliessen Entwicklungspartnerschaft

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Um die Marktposition zu stärken, kooperiert Weiss Spindeltechnologie (Fachbereich der Innomotics GmbH) mit der GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG im Rahmen einer technologischen Partnerschaft. Unter anderem kommt künftig in Weiss-Spindeln das Embedded-System «IDEA-4S» von GMN zum Einsatz.

Jörg Oeder, Technischer Leiter der Geschäftseinheit Weiss Spindeltechnologie (links), und Dr. Jens Falker, Technischer Leiter GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG, am Antrieb-4.0-Demonstrator.(Bild:  GMN)
Jörg Oeder, Technischer Leiter der Geschäftseinheit Weiss Spindeltechnologie (links), und Dr. Jens Falker, Technischer Leiter GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG, am Antrieb-4.0-Demonstrator.
(Bild: GMN)

Weiss Spindeltechnologie, Maroldsweisach (D), setzt ebenso wie GMN, Nürnberg (D), seit vielen Jahren regelmässig Benchmarks bei der Entwicklung von modernen Motorspindelsystemen. Neben einer steten Verbesserung der Leistungsdaten auf immer kleiner werdendem Raum geht es vor allem um maximale Zuverlässigkeit. Denn ungeplante Stillstände der Spindeln sind für OEM und Endanwender ein No-Go. Innovative Digitalisierung verspricht hier bestmögliche Ergebnisse.

GMN und Weiss Spindeltechnologie beginnen dahingehend eine nicht-exklusive technologische Partnerschaft und reagieren auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen, effizienten Digitalisierungslösungen, die dem gesamten Anwendungsspektrum der Spindeltechnik gerecht werden. Durch Bündelung der Kräfte bieten beide Unternehme ihren Kunden mehr Flexibilität. So können ab sofort Spindellösungen von Weiss Spindeltechnologie mit Sensorsystemen von GMN in einem abgestimmten Paket kombiniert werden. Dieser Ansatz ist besonders für Kunden vorteilhaft, die im Rahmen eines Projekts individuelle Sensorik-Lösungen benötigen.

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Weiss Spindeln mit «IDEA-4S»-System von GMN

Dementsprechend setzt Weiss künftig das von GMN entwickelte Embedded-System «IDEA-4S» zur Prozessüberwachung und intelligenten Vernetzung in ihren Spindeln ein. Jörg Oeder, Technischer Leiter bei Weiss Spindeltechnologie, und Dr. Jens Falker, Technischer Leiter von GMN, sind sich einig: «Ganz in Sinne unserer Kunden werden wir gemeinsam die Möglichkeiten dieses innovativen Systems weiter ausbauen.»

Schon heute verfügt das kompakt designte «IDEA-4S» über umfangreiche Funktionen, die sich selbst in bestehende Spindelsysteme einfach integrieren lassen. Als entscheidende Grundlage nennt Jörg Oeder die zuverlässige Echtzeiterfassung von Daten wie Lager- und Kühlmitteltemperatur, Drehzahl und Schwingungen. Auch der Spannzustand der Werkzeuge sowie axiale Wellenverlagerungen werden permanent überwacht.

Kontinuierliche Erfassung und Analyse der Prozesswerte

«Nur wenn Prozesswerte kontinuierlich erfasst und analysiert werden, ist es möglich, überproportionalen Verschleiss zu vermeiden und Ausfallzeiten zu reduzieren», erklärt Jörg Oeder und Jens Falker ergänzt: «Zudem lässt sich auf dieser Basis stets rechtzeitig erkennen, wenn Instandhaltungsarbeiten notwendig werden. So verhindern wir letztlich, dass es durch ungeplante Spindelausfälle zu Störungen in der Fertigung unserer Endkunden kommt.»

Zur Erfassung dieser Daten verfügt «IDEA-4S» über einen integrierten 3-Achsen-Vibrationssensor sowie über bis zu fünf analoge Eingänge für PT100-Temperatursensoren und einen analogen Namur-Drehzahlsensor-Eingang. Darüber hinaus stehen drei digitale Eingänge zur Verfügung, die beispielsweise für mobile MSU-Sensoren (Mobile Security Unit) nutzbar sind. Und für die digitale, bidirektionale Kommunikation der erfassten Werte nutzt das System eine IO-Link-Schnittstelle.

Durch den modularen Aufbau können Anwender entscheiden, ob sie alle verfügbaren Funktionen des «IDEA-4S» nutzen wollen, die in der Highend-Variante «Advanced» zur Verfügung stehen. Alternativ dazu gibt es mit «Standard» und «Basic» stufenweise einfachere und kostengünstigere Ausführungen.

Unabhängig davon, für welche Version sich Anwender entscheiden, gewährleisten GMN- und Weiss-Spindeln, die mit dem «IDEA-4S»-System ausgestattet sind, immer die gewünschte Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Denn sämtliche Informationen zum Status der Spindeln werden als vollständige Historie gespeichert.

Dank IIoT-Fähigkeit für die Zukunft gerüstet

Der Blick der Entwickler von Weiss und GMN richtet sich grundsätzlich nach vorne. Ganz im Sinne der Zukunftssicherheit ist das Embedded-System bereits heute IIoT-fähig und damit für moderne Produktionsnetzwerke vorbereitet. Und dass schon bald weitere Benchmarks gesetzt werden, daran lassen die beiden Unternehmensleiter keinen Zweifel. Sie betonen: «Gemeinsam sind wir noch stärker.»

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