Werkzeug-Qualität reduziert Kosten

Redakteur: Redaktion SMM

Die effiziente Zerspanung von Strukturbauteilen gehört bei der Pilatus Flugzeugwerke AG zu einer ihrer Kernkompetenzen. Am Beispiel einer komplett modernisierten Portal-Maschine mit zwei parallel arbeitenden 100-kW-Spindeln wird in diesem Beitrag aufgezeigt, wie dank dem Einsatz eines auf den Fräsprozess optimal ausgelegten Wendeplattenfräsers das Zeitspanvolumen hochgefahren werden kann – bei hoher Prozesssicherheit wohlgemerkt.

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Dass bei den Zerspanprozessen von Struktur-bauteilen für die Pilatus Flugzeugwerke AG Prozesssicherheit bei möglichst hoher Produktivität an erster Stelle steht, zeigte sich beim Besuch der SMM-Redaktion bei Pilatus.

750 kg der 800 kg werden zerspant

Bei den Werkstücken, von denen hier die Rede ist, handelt es sich um die tragenden Flügel-Holme des Pilatus PC-12. Auch die hoch belastete Schnittstelle zum Rumpf des Flugzeuges ist an diesem Holm integriert. Von den bis zu 5,2 Meter langen und fast 800 kg schweren Aluminium-Rohteilen werden zirka 750 kg zerspant, das entspricht Zerspanungsraten von 95%. Jede noch so kleine Optimierung im Zerspanungsprozess kann sich auszahlen. Aus diesem Grund werden kontinuierlich in regelmässigen Abständen in dezidierten Evaluierungsverfahren die besten Werkzeuge, Drehmomente und Drehzahlen eruiert.