Der Werkzeughersteller Wema Zerspanungswerkzeuge GmbH in Pfaffenhofen profitiert von bewährter und innovativer optischer Messtechnik von Zoller. Vor allem gelingt es auf einem Messgerät «mμFocus», zuverlässig die Schneidkantenverrundung genau zu messen und zu verifizieren
Von kurzen Messzyklen profitieren Thomas Gruber (l.) und Florian Prem (r.): Das Messgerät «mμFocus» sorgt für eine durchgängige Qualitätssicherung für sämtliche in kleinen Serien geschliffenen und mit definierter Schneidkantenverrundung versehenen Zerspanungswerkzeuge.
(Bild: Zoller / Konrad Mücke)
Vor allem Sonderwerkzeuge mit spezifisch an Werkstoffe angepassten Schneidengeometrien erfordern eine umfassende Qualitätssicherung. Davon ist Florian Prem überzeugt. Er ist Geschäftsführer in der dritten Generation und verantwortlich für die technische Entwicklung und Prozesssteuerung bei der Wema Zerspanungswerkzeuge GmbH im bayerischen Pfaffenhofen. Auf einer Vielzahl hochwertiger 5-Achs-Werkzeugschleifmaschinen produziert das Unternehmen rotierende Werkzeuge aus HSS und Vollhartmetall zum Bohren, Fräsen und Reiben. Aufträge erhält der Werkzeugschleifer zum einen von Fertigungsunternehmen der Metall-, Holz- und Kunststoffbranche. Zum anderen fertigen die Spezialisten in Pfaffenhofen in kleinen und mittleren Serien speziell konzipierte und geschliffene Werkzeuge für weltweit tätige Werkzeughersteller. Damit ergänzen die grossen Werkzeughersteller ihr umfassendes Portfolio an Standardwerkzeugen.
Bewährte Messverfahren und -geräte
Wie Florian Prem betont, ist es insbesondere bei Sonderwerkzeugen unbedingt erforderlich, sämtliche geschliffenen Schneidengeometrien vollständig zu messen und zu prüfen. «Nur so können wir gewährleisten, dass die konzipierten Werkzeuge mit ihren speziellen Schneiden auch die an sie gestellten Forderungen erfüllen. Mit den seit vielen Jahren üblichen Messverfahren können wir ausreichend die wesentlichen Formen und Abmessungen an Werkzeugschneiden bei Bohrern und Fräswerkzeugen erfassen und messen.» Dafür verfügt Wema beispielsweise über ein Inspektionsgerät «pomBasic» von Zoller. Im Auflichtverfahren werden darauf die Schneiden geschliffener Werkzeuge geprüft und gemessen. Um die Konturen und Abmessungen zu verifizieren, vergleicht die Bedienerin oder der Bediener auf dem grossen Bildschirm die Geometrien der Werkzeugschneiden mit einer eingeblendeten, nach CAD-Konstruktion genauen Kontur und misst sie mit einem eingeblendeten Lineal. So kann er schnell und zuverlässig erkennen, ob die geschliffenen Fräs- und Bohrwerkzeuge den Vorgaben entsprechen.
Um bereits beim Schleifen zu gewährleisten, dass die Fachkräfte nur mit genau profilierten Schleifscheibensätzen arbeiten, nutzt Wema das seit vielen Jahren bewährte Messgerät «smartCheck» von Zoller. Mit einer Projektion zeigt dieses universelle Messgerät die Konturen der abgerichteten Schleifscheiben. Diese können dann mit Hilfe der vergrösserten Darstellung auf dem Farbbildschirm gemessen und dokumentiert werden.
Schneidkanten genau verrunden
Nach Einschätzung von Florian Prem müssen allerdings die bewährten und bisher üblichen Messverfahren unbedingt ergänzt werden. «Zunehmend fordern unsere Auftraggeber, dass wir an den geschliffenen Bohrern und Fräsern nach individuellen Vorgaben definiert die Schneidkanten verrunden. Selbstverständlich müssen wir dokumentieren, dass wir diese Vorgaben erfüllen. Das gelingt nur mit innovativen Technologien. Deshalb haben wir in ein Messgerät «mμFocus» investiert.» Seine Entscheidung zugunsten der Technologie von Zoller kann Florian Prem umfassend begründen: «Vergleiche unterschiedlicher Messgeräte und -verfahren haben eindeutig die herausragende Kompetenz von Zoller bewiesen. Das Messen der Schneidkanten gelingt schnell, einfach und zuverlässig. Bei uns können sogar Auszubildende bereits am Messgerät «mμFocus» arbeiten.»
Kurze Messzyklen
Bei Wema nutzt überwiegend Thomas Gruber das Messgerät, um Schneidkantenverrundungen zu verifizieren und zu dokumentieren. Er hat erst vor wenigen Monaten seine Ausbildung abgeschlossen und arbeitet jetzt in der Abteilung Nachbehandlung von Zerspanungswerkzeugen. Er verrundet überwiegend Hochleistungsbohrer nach individuellen Vorgaben. Dabei profitiert er umfassend von den Vorteilen des Messgeräts «mμFocus». «Die Bedienung ist äusserst einfach. Vor allem erfordert das Messgerät nur minimalen Rüstaufwand. Schnell und problemlos kann ich die zu messenden Werkzeuge positionieren und auf die zu messende Schneide fokussieren.»
Dabei unterstützt ihn vor allem die vergrössernde Darstellung der Schneiden auf dem Bildschirm. Der vollständig automatische Messablauf dauert nur etwa eine Minute. «Anschliessend reichen wenige Klicks auf dem Touchscreen und per Maus, um die Messergebnisse zu betrachten, zu analysieren und zu dokumentieren», erläutert Thomas Gruber. Diese kurzen Messzyklen sorgen dafür, dass er vollständig jedes von ihm geschliffene Werkzeug messen und dokumentieren kann. Für eine ausführliche Analyse der Schneidkantenverrundung stellt das Messgerät eine beliebig wählbare Anzahl an Querschnitten über den Messbereich zur Verfügung. Anhand eines Vergleichs mit einer eingeblendeten Kreisform auf dem Farbbildschirm lassen sich die Verrundungen messen und verifizieren. Wie Florian Prem sagt, sind meist Radien zwischen 10 und 20 μm gefordert. Das Messgerät «mμFocus» kann Radien an Schneidkanten zuverlässig auf kleiner 1 μm wiederholgenau messen.
Stand vom 30.10.2020
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Zu den Vorteilen der schnellen und einfachen Messungen auf dem Messgerät «mμFocus» ergänzt Florian Prem: «Auch bei der Qualitätssicherung haben wir zunehmend strengere Forderungen zu erfüllen. War es ehemals üblich und ausreichend, statistisch etwa jedes zehnte oder gar zwanzigste Werkzeug zu messen, so fordern nunmehr zahlreiche Fertigungsbetriebe, dass wir ausnahmslos jedes Werkzeug messen und protokollieren. Da kommt uns natürlich das einfache, schnelle und sichere Messen auf dem Messgerät «mμFocus» von Zoller sehr entgegen.»
Messtechnik für industrielle Praxis
Als weiteren herausragenden Vorteil hebt Florian Prem hervor, dass die Eigenschaften und Funktionen der Messgeräte von Zoller auf die Forderungen der Anwender abgestimmt sind. Dazu sagt sein Vater Max Prem, Inhaber und Mitgeschäftsführer der Wema Zerspanungswerkzeuge GmbH: «Speziell mit Messgeräten von Zoller haben wir bereits seit vielen Jahren beste Erfahrungen. Sie eignen sich vorzüglich für den Einsatz in der Fertigung. Sie entsprechen den Erwartungen des Fachpersonals und fügen sich problemlos in die täglichen Abläufe ein. Zudem besteht eine einvernehmliche Zusammenarbeit mit dem mittelständisch orientierten Hersteller. Bei Zoller finden unsere Wünsche und Anregungen immer ein offenes Ohr. Die Spezialisten in Pleidelsheim entwickeln entsprechend dem Bedarf und den Forderungen aus der Praxis ihre Messtechnik fortlaufend weiter.» So haben die Spezialisten beim Hersteller in Pleidelsheim für Wema einige individuelle, zusätzliche Funktionen und Möglichkeiten zur Dokumentation der Messergebnisse direkt in ihre Messgeräte und die Software integriert. Wie Florian Prem bestätigt, überzeugen die Experten immer wieder mit ihrer hohen Kompetenz und Qualifikation. «Hinsichtlich innovativer und an der Praxis orientierter Messtechnik für Werkzeugschleifer und -hersteller haben wir mit Zoller ganz sicher den richtigen Partner gewählt», sind sich Florian und Max Prem einig. (kmu)