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Resümee:
Durchgängig erkennbare Schwachpunkte bei allen untersuchten Unternehmen sind die Werte bei den Markenresilienz-Indikatoren Preis-Premium, gesellschaftliche Relevanz und Unverzichtbarkeit: «Deutsche Technologiemarken sind bekannt, aber wenig begehrt», wie Studienleiter Jürgen Gietl es formuliert. Spitzenwerte einiger Unternehmen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gros der untersuchten Resilienz-Indikatoren mit nur durchschnittlichen Ergebnissen abschneidet. Positiv interpretiert: Es gibt multiple Möglichkeiten für Unternehmen an den jeweiligen Stellhebeln zu arbeiten, um die Resilienz der eigenen Marke in Summe zu verbessern.
Zur Studienerhebung:
- 71 qualitative Interviews mit CEOs (FASresearch, Wien) und 3.300 Interviews mit Kunden und Einkäufern (Puls Marktforschung)
- 33 untersuchte deutsche Technologiemarken: Audi, BASF, Bayer, Bosch, BMW, B. Braun, Brose, Busch-Jäger, Continental, Dräger, Evonik, Festo, Grundig, Kuka, Loewe, Mercedes, Miele, MINI, Opel, Porsche, Rittal, SAP, Schaeffler, Schunk, Siemens, Smart, Sympatex, Trumpf, Viessmann, Vioth, Vorwerk, VW, Warema.
Resilienz-Indikatoren
- Preis-Premium, Volumen-Premium, Marken-Advocacy, Mitarbeiterstolz, Zukunftsfähigkeit, Adaptionsfähigkeit, Bekanntheit, Unverzichtbarkeit, Markenerlebnis Exzellenz, gesellschaftliche Relevanz.
- Grundlage für die zehn Kriterien sind die Ergebnisse der qualitativen Interviews mit den CEOs und Top-Entscheidern.
- Das auf Netzwerkanalyse spezialisierte Unternehmen FASresearch hat den Input verdichtet und in zehn Kriterien geclustert.
* Wir haben mit Studien-Autor Jürgen Gietl, BrandTrust, über die Ergebnisse gesprochen. Zum Interview geht es hier.
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