Markenresilienz-Studie

Wie zukunftsfähig sind Technologiemarken?

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Nach der Schädigung des Qualitätslabels „Made in Germany“ erhält die eigene Marke eine noch wichtigere Rolle. Die Managementberatung BrandTrust hat in einer dualen Studie untersucht, wie zukunftsfähig deutsche Technologiemarken sind. Erstmals wird Markenresilienz, also die Stabilität und Agilität von Markenunternehmen, messbar und somit auch steuerbar.
Nach der Schädigung des Qualitätslabels „Made in Germany“ erhält die eigene Marke eine noch wichtigere Rolle. Die Managementberatung BrandTrust hat in einer dualen Studie untersucht, wie zukunftsfähig deutsche Technologiemarken sind. Erstmals wird Markenresilienz, also die Stabilität und Agilität von Markenunternehmen, messbar und somit auch steuerbar. (Bildquelle: Pixabay, CCO Public Domain)

Wie stabil und agil ist Ihr Unternehmen und vor allem Ihre Marke? Wie lassen sich diese Werte messen und steuern? Diesen und weiteren Fragen geht die Markenresilienz-Studie von BrandTrust auf den Grund.

«Technologiemarken können sich nicht mehr nur auf ihre Innovationskraft stützen», sagt Studien-Autor Jürgen Gietl. Industrie 4.0 und die Digitalisierung, disruptive Geschäftsmodelle neuer Wettbewerber – der Wandel fordert ein Höchstmass an Agilität von deutschen Technologieunternehmen. Nach der Schädigung des Qualitätslabels «Made in Germany» erhält die eigene Marke eine noch wichtigere Rolle. Die Managementberatung BrandTrust hat in einer dualen Studie untersucht, wie zukunftsfähig deutsche Technologiemarken sind. Erstmals wird Markenresilienz, also die Stabilität und Agilität von Markenunternehmen, messbar und somit auch steuerbar.

33 deutsche Technologiemarken wurden untersucht. Keine Umsatz-, Bekanntheits- oder Imagewerte, sondern 10 Indikatoren, die den Einfluss der Marke auf Agilität und Stabilität eines Unternehmens erstmals messbar machen, sind die Grundlage für die BrandTrust Markenresilienz-Studie «Made in Germany 4.0». Die Basis bilden Einschätzungen von 70 Top-Entscheidern sowie die Befragung von 3.300 Kunden und Kennern.

Die Ergebnisse der BrandTrust Markenresilienz-Studie – Miele ist als resilienteste Technologie-Marke mit 72,9 Punkten auf Platz 1.
Die Ergebnisse der BrandTrust Markenresilienz-Studie – Miele ist als resilienteste Technologie-Marke mit 72,9 Punkten auf Platz 1. (Bildquelle: BrandTrust)

Resilienteste Technologie-Marke: Miele

Kaum ein anderes Unternehmen ist seit Jahrzehnten so stabil und gleichermassen anpassungsfähig wie der Bielefelder Elektrogerätehersteller Miele. Genau das bringt der erste Platz im Technologiemarken Resilienz-Ranking zum Ausdruck. Das Unternehmen erzielt mit seiner Marke hohes Preis- sowie Volumen-Premium, hält den Wettbewerb auf Abstand und macht Kunden zu echten Fans. Auffallend in der Untersuchung sind die exzellenten Werte bei Loyalität und Weiterempfehlungsbereitschaft (Marken-Advocacy).

Brose lässt Bosch, Continental und Schaeffler hinter sich

Der Automobilzulieferer Brose nimmt den zweiten Rang im Resilienz-Ranking ein. Und dies trotz einer weit unterdurchschnittlichen Bekanntheit. Dafür überzeugt der Weltmarktführer Brose bei den Indikatoren Adaptions- und Zukunftsfähigkeit, Marken-Erlebnisexzellenz und gesellschaftliche Relevanz. Weitere Automobilzulieferer im Gesamtranking: Bosch auf Platz 7, Continental auf 13 und Schaeffler auf 18.

Was deutsche Autobauer schon jetzt von Tesla lernen müssen

Keine einzige deutsche Automobilmarke rangiert unter den Top 10 des Resilienz-Ranking. Die beste Platzierung gelingt Audi auf Rang 12. Auch die Marke Tesla wurde als Herausforderer untersucht.

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