Wirbel für die Medizinbranche

Redakteur: Redaktion SMM

In der Implantattechnik sind hochpräzise Innengewinde gefordert. Mit einem neuen Gewindewirbler-Design hat die Zecha Hartmetall-Werkzeug­fabrikation GmbH eine optimierte Variante geschaffen, ohne die Einschränkungen der sonst üblichen Werkzeuge. Nun wird das Wirbelwerkzeug zum Schweizer Patent angemeldet.

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Ari. Für die Hersteller von Implantatpfosten - dem Verbindungsstück zwischen künstlicher Zahnwurzel und Implantat - zählt eines ganz besonders: ein absolut zylindrisches und konturtreues Innengewinde in anspruchsvollem Material wie beispielsweise einer Titanlegierung. Das lässt sich am besten mit Gewindewirblern, das sind besonders geformte t-nutenfräserartige Werkzeuge, mit nur einer Schneid-Ebene erreichen.

Erweiterte geometrische Ausformung

Die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein in Deutschland hat das einschneidige Werkzeug als Basis genommen, um daraus eine optimierte Variante ohne die Einschränkungen der sonst üblichen Werkzeuge zu konzipieren: die Gewindewirbler-Serie 462.

Bernd Kirchner, Mitglied im Werkzeug-Entwickler-Team bei Zecha: «Die Besonderheit ist die erweiterte geometrische Ausformung des Gewindewirblerprofils. Diese mit definiertem Minimalradius versehene Schneidenform erlaubt es, gratfrei in höchster Güte Gewinde zu fertigen, die auch bis in die letzte Windung am Sacklochgrund nutzbar sind.»

Mitverantwortlich für solche Ergebnisse sind dabei die Rundlaufgenauigkeit von 3 µm und eine Formgenauigkeit von 10 µm der Werkzeug-Serie 462.