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Fertigelemente in Form gegossen
In Formen, den sogenannten Schalungen, gegossen, benötigen die Betonelemente noch eine Trocknungszeit, bevor sie von Hand ausgeformt und in Transportgestelle gelegt werden können. Mittels Gabelstapler führt ihre Reise nun ins Untergeschoss.
Die Schalungen müssen derweil in einem Ultraschallbad von Betonresten gereinigt werden. Zwei GIS-Synchronzüge, welche mittels Kardanwelle verbunden sind, beschicken und entleeren diese Anlage seit Jahren zuverlässig. Drei Gestelle sind jeweils in einem Arbeitsgang anzuheben, seitlich zu versetzen und abzusenken. Hierbei hängen sie an einer speziellen Platte, die das Bad während der Reinigung verschliesst. Nebeneinander liegen die Stationen mit Vor- und Endreinigungsbecken sowie die Trocknungsstation. Speziell das Absenken in die Reinigungsbecken muss sorgfältig und langsam erfolgen, damit keine Schalung aufschwimmt.
Rationelle Lagerbewirtschaftung
Die Glasfaserbetonrohlinge, mit 3,1 m Länge, werden nun im Untergeschoss des Fabrikgebäudes aufbewahrt. Passend zu ihren Abmessungen, gibt es vier verschiedene Gestellhöhen. Hier lassen sich 3 bis maximal 5 Gestelle aufeinanderstapeln. Zur Konfektionierung sind die Rohlinge kundenspezifisch auszulagern. Diesen Vorgang besorgten früher zwei Personen gemeinsam. Mit Hilfe einer neuen GIS-Krananlage, bestehend aus modernen Synchronelektrokettenzügen und einer zwischenliegenden Kardanwelle, erledigt heute eine Person diese Arbeiten mühelos alleine. Der gewünschte Stapel wird unterhalb der Krananlage positioniert und vier Speziallastaufnahmen einfach am gewünschten Querträger eingerastet. Jetzt lässt sich das Gestell anheben, seitlich verschieben und absenken. Sämtliche Bewegungen erfolgen elektrisch und werden an der Funkfernbedienung gesteuert. Nicht benötigte Gestelle sind mittels Gabelstapler wieder zurück ins Lager zu fahren.
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