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Logistik und Fördertechnik Wirtschaftlicher Einsatz von Kleinkransystemen

| Autor / Redakteur: Arthur Kemény, 6353 Weggis / Hermann Jörg

>> Dieser Praxisbericht zeigt, dass moderne GIS-Kleinkransysteme im gesamten Produktionsprozess von Glasfaserbetonelementen wichtige Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören das Beschicken sperriger Isolierstoffblöcke für den Zuschnitt, Stapeln halbfertiger Betonrohlinge im Lager und das Handling der fertigen Elemente nach der Endkonfektionierung. So stehen rationellesArbeiten und Entlastung von Mitarbeitern im Einklang.

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Ein Gestell mit Fensterbänken wird mit der neuen GIS-Krananlage vom Stapel abgehoben. Gut sichtbar ist die Hubbegrenzungmittels Endschaltern. Sie schützen die Anlage auch bei unterschiedlichen Höhen. Dank Funkfernbedienung kann sich die Bedienperson frei und sicher bewegen.
Ein Gestell mit Fensterbänken wird mit der neuen GIS-Krananlage vom Stapel abgehoben. Gut sichtbar ist die Hubbegrenzungmittels Endschaltern. Sie schützen die Anlage auch bei unterschiedlichen Höhen. Dank Funkfernbedienung kann sich die Bedienperson frei und sicher bewegen.
(Bild: GIS AG)

Auf einer Produktionsfläche von 7400 m2 und mit über 60 Mitarbeitenden stellt die Dosteba AG in Bachenbülach Halbfabrikate für Wärmedämmsysteme her. Seit ihrer Gründung 1989 wuchs die Firma kontinuierlich. Begann man dereinst mit der Fertigung von Sockelleisten und Leibungselementen für die Montage von Storenschienen und Kloben, erweiterte man schon bald das Sortiment mit Schürzenelementen und der Konfektionierung von zugekauften Glasfaserbetonelementen. Seit 1996 werden diese firmenintern produziert und die Produktpalette ständig ausgebaut. So plant das erfolgreiche Unternehmen schon die nächste Erweiterung seiner Räumlichkeiten.

Isolierstoffblöcke auf Mass schneiden

Der Kern eines Glasfaserbetonelementes besteht meist aus wärmeisolierendem Schaumstoff. Sperrige, luftdurchlässige EPS-Blöcke mit 2 m3 respektive 4 m3 Volumen und einer Dichte von bis zu 20 kg/m3 sind zunächst vom Lager zu zwei Konturenschneidmaschinen zu transportieren, wo sie massgenau zerteilt werden. Dank je einer GIS-Kleinkrananlage mit kräftigem Vakuumheber erledigen Bedienpersonen diese Arbeit mühelos alleine. Die maximale Traglast beträgt hier 130 kg. Sämtliche Funktionen lassen sich mittels Bedieneinheit sicher steuern. Sie ist an einem frei beweglichen Ausleger angebracht, damit Höhenunterschiede zwischen grossen Stapeln und der Bearbeitungsfläche leicht überbrückbar sind.

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