Mechatronik

Zu Besuch beim Mechatronik-Cluster Austria

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Trumpf Maschinen, Industriepark Pasching, Linz

Trumpf, der weltbekannte deutsche Werkzeugmaschinenhersteller, hat 1991 ein Werk in Pasching bei Linz errichtet. Das Unternehmen beschäftigt an diesem Standort 400 Mitarbeiter und arbeitet ebenfalls mit der Johannes Kepler Universität und dem Mechatronik Cluster zusammen. Als Kompetenzzentrum für Biegetechnologie produziert Trumpf hier die TruBend-Abkantpressen, den BendMaster und lasergehärtete Abkantwerkzeuge. Dr. Alfred Hutterer, Geschäftsführer Trumpf Austria, weist beim Firmenrundgang darauf hin, dass bei Trumpf Schweiz hochpräzise Teile für die TruBend-Maschinen hergestellt werden. Er zeigt Beispiele moderner Umformtechnik: stabile Bauteile, hergestellt aus einem einzigen Blech. www.at.trumpf.com.

DICE GmbH, Linz

Das Unternehmen DICE, 1998 mit 10 Mitarbeitern gegründet, zählt als schnell wachsender Betrieb nunmehr 180 Arbeitsplätze im Bereich der Mikroelektronik, mit starkem Fokus auf Forschung und Entwicklung. Beim Rundgang fällt auf, dass Belegschaft und Kader sehr jung sind; 85 % sind AkademikerInnen.

Unter anderem werden hier die Herzstücke moderner Smartphones entwickelt, 6 x 6 mm grosse Chips. Diese setzen gesendete und empfangene Funksignale um, so dass sie in Sprache oder Daten umgewandelt werden können. Jedes der winzigen Plättchen weist zehntausende Schalteinheiten auf. Stolz zeigt Dr. Erich Kolmhofer den Chip für den superschnellen Mobilfunkstandard LTE, der nächstes Jahr auf den Markt kommt. Dieser Geschäftszweig wird in Zukunft für den amerikanischen Halbleitergiganten Intel arbeiten.

In der Pipeline «Radarchipentwicklung» stecken revolutionäre Bausteine für die Mikroelektronik, die kostengünstige Radarsysteme für Autos ermöglichen sollen. Beispielsweise um im dichten Verkehr Auffahrunfälle zu verringern oder zu verhindern. Das Herz des Systems ist knapp 2 x 2 mm gross.

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