Enterprise Resource Planning Systeme >> Grünig-Interscreen: Sondermaschinenbauer erhöht Prozesstransparenz durch integriertes Auftrags-Management

Redakteur: Luca Meister

Grünig-Interscreen ist Spezialist für die Automatisierung von industrieller Siebdruckformtechnik. Nachdem sich der Sondermaschinenbauer zunächst in der Textilindustrie einen Namen gemacht hatte, erschloss das mittelständische Unternehmen nach und nach zusätzliche Märkte. Vom härter werdenden internationalen Wettbewerb differenziert sich Grünig über den Bau von Systemlösungen. Entsprechend erhöhen sich die Anforderungen an die innerbetriebliche Organisation. Um Angebote dennoch verlässlich kalkulieren, Aufträge wirtschaftlich steuern und Liefertermine vereinbarungsgemäss einhalten zu können, standardisierte der Einzelfertiger seine Arbeitsabläufe mit einer unternehmensweiten Auftrags-Management-Lösung.

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Marcel Grünig: «Indem wir unseren Planungshorizont erweitern, wollen wir wieder mehr Ruhe in unsere Prozesse bringen», (Grünig)
Marcel Grünig: «Indem wir unseren Planungshorizont erweitern, wollen wir wieder mehr Ruhe in unsere Prozesse bringen», (Grünig)

«Der bereits erzielte Transparenzgewinn ist erheblich. Das integrierte Informationsmanagement gibt uns ein präzises Bild über die Performance unserer Projekte, sowohl der laufenden als auch der bereits abgeschlossenen», urteilt Marcel Grünig, Inhaber und Geschäftsführer von Grünig-Interscreen. «Zudem können wir unsere Kapazitäten langfristiger und zutreffender planen, als dies in unserer alten Systemwelt möglich war. Gerade bei Grossprojekten mit mehrmonatigen Laufzeiten und hohen Investitionssummen bringt uns der Wissenszuwachs einen signifikanten Wettbewerbsvorteil.»

Mit dem Hinweis auf die alte Systemwelt spricht Grünig ein historisch gewachsenes Geflecht aus Software-Werkzeugen an, mit denen die einzelnen Abteilungen ihre Projektaufgaben im Alleingang gelöst hatten. Ein elektronischer Informationsaustausch mit den vor- und nachgelagerten Arbeitsbereichen fand nur eingeschränkt statt und war stets mit der Mehrfacherfassung von Auftragsdaten verbunden, was zu erheblichen manuellen Aufwänden und einem erhöhten Fehlerrisiko führte.

Mit zunehmender Unternehmensgrösse stiess die damalige IT-Organisation immer stärker an ihre Grenzen. 2007 machte sich der Einzelfertiger aus dem Kanton Bern auf die Suche nach einer durchgängigen Software-Lösung. Nach eingehender Suche entschied sich Grünig für das Auftrags-Management-System «AMS.ERP», das die AMS.ERP Solution AG ausschliesslich für den Einsatz in der Einzel- und Auftragsfertigung konzipiert hat. «Dass sich AMS durchsetzen konnte, lag vor allem am Branchenwissen seiner Organisationsberater und an der funktionellen Eignung der Software», begründet Marcel Grünig die Wahl seines Unternehmens.

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