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>> Lohnrunde 2015: Neues Jahr, gleichbleibende Voraussetzungen

Redakteur: Lya Bartholet

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( © DOC RABE Media - Fotolia)

Die Problemstellungen der KMU-MEM sind in den vergangenen 12 Monaten dieselben geblieben. Wie die Quartalsumfragen zeigen, ist der Druck auf die Margen nach wie vor hoch. Europa kommt nicht recht vom Fleck, mit direkten Auswirkungen auf die Zulieferindustrie. Auch in den Schwellenländern könnte es besser laufen.

Der Druck auf die Margen der KMU der MEM-Branchen bleibt hoch. Obwohl die Auftragseingänge in den vergangenen 12 Monaten grundsätzlich positiv zu bewerten sind, herrschen vielerorts nach wie vor schwierige Verhältnisse. Die Margen sind nicht besser geworden oder sind teils gar gesunken. Das zeigt die Auswertung der Quartalsumfragen bei den Swissmechanic-Mitgliedern. Europa kommt nicht vom Fleck, allen voran hat der Kontinents-Motor Deutschland in den vergangenen Wochen etliche Schwächen gezeigt. Auch andere wichtige Staaten in der EU strahlen zu wenig Optimismus aus, was sich direkt auf die Auftragsbücher der KMU-MEM in der Schweiz auswirkt. Zudem sind auch die Prognosen in den Schwellenländern angesichts der weltweiten Krisenherde eher zurückhaltend zu bewerten. Unsere Unternehmen haben zwar dem starken Franken so gut als möglich getrotzt, doch ist das Niveau noch lange nicht mit jenem vor der Krise zu vergleichen. Genau wie bei der Währungsfrage sind die Swissmechanic-Unternehmen auch in der Frage der Lohnkosten auf Stabilität angewiesen. Unter Berücksichtigung einer prognostizierten Teuerung von 0,4 % (Stand September 2014) und der aktuellen Situation der KMU in der MEM-Branche empfiehlt Swissmechanic in der Lohnfrage grundsätzlich eine Nullrunde für 2015. Wo die wirtschaftliche Situation es zulässt, sind individuelle Lohnanpassungen aber nicht auszuschliessen. Für die Unternehmen geht es in erster Linie darum, konkurrenzfähig zu bleiben, Arbeitsplätze zu sichern und sich für die künftigen Herausforderungen im internationalen Umfeld zu rüsten. <<

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