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Optische 3D-Messsysteme 3D-Scanner für komplexe Inspektionsaufgaben

| Redakteur: Anne Richter

Der neue Atos Q von GOM ist ein leistungsstarker 3D-Scanner für komplexe Inspektionsaufgaben. Das leichte und flexible System ist mit Wechsel­objektiven für kleine bis mittelgrosse Bauteile ausgestattet und wird mit der neuesten GOM-Software betrieben.

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Der Atos Q von GOM ist ein leistungsstarker 3D-Scanner für komplexe Inspektionsaufgaben.
Der Atos Q von GOM ist ein leistungsstarker 3D-Scanner für komplexe Inspektionsaufgaben.
(Bild: GOM)

Wenn es um die Qualitätssicherung von Produkten und die Optimierung von Prozessen geht, verlassen sich viele Unternehmen auf die optischen 3D-Messsysteme von GOM. Von der Automobil-, Umform-, Kunststoff- und Guss- bis hin zur Aerospace-Industrie reichen die Einsatzgebiete der 3D-Messtechnik. Spitzenreiter sind die Atos-Systeme, die High-Tech bei Elektronik und Optik mit robustem Design und einer leistungsstarken Software vereinen und hochpräzise Messergebnisse liefern. Bewährt verlässlich und schnell: Bei der neuesten Entwicklung, dem Atos Q, setzt GOM wieder auf die bewährten Funktionen der Atos-​Messsysteme. Das Atos-Design bietet geschützte Optik und Elektronik. Damit ist der Sensor widerstandsfähig für Messaufgaben in rauen Industrie­umgebungen. Aus der Atos-Technologie wurden das Triple-Scan-Prinzip, der Blue Light Equalizer und die präzise Kalibrierung als selbstüberwachendes System mit aktivem Temperaturmanagement in das neue Produkt integriert. Seine hohe Performance macht den kompakten neuen Scanner zum Leistungsträger. Die für präzise Messungen nötige Streifenlichtprojektion geschieht mit hoher Geschwindigkeit. Die eingebauten Lichtwellenleiter ermöglichen rasante Datenübertragung und hohen Datendurchsatz. Wie alle anderen Atos-3D-Scanner erfüllt das kompakte System hohe messtechnische Ansprüche und wird mit der neuesten Inspektionssoftware GOM Inspect Suite ausgeliefert.

Kompakt und flexibel im Betrieb

Mit seinen kompakten Abmessungen von 340 × 240 × 83 mm und einem Gewicht von unter 4 kg ist der Atos Q mobil und flexibel einzusetzen. Der Anwender kann den 3D-Scanner genau dort nutzen, wo die Messaufgabe anfällt: im Messraum oder direkt in der Produktionshalle. Betrieben werden kann er manuell auf einem Dreibeinstativ, halb­automatisiert und sogar komplett automatisiert in der Atos ScanBox 4105. Hier erreicht der Atos Q seine maximale Effizienz. Die Vorteile dieser automatisierten Lösung liegen auf der Hand: Serienmessungen sind leicht und schnell durchzuführen, die Messergebnisse sind reproduzierbar und der Bedienereinfluss reduziert sich.

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Vielseitig einsetzbar durch Wechselobjektive und unterschiedliche Auflösungen: Der Atos Q deckt ein grosses Spektrum an Bauteilen in den unterschiedlichsten Branchen ab. Vom kleinen Spritzgussteil über Formen und Werkzeuge bis hin zu komplexen additiv gefertigten Bauteilen digitalisiert er kleine bis mittelgrosse Messobjekte vollflächig. Mit fünf unterschiedlichen, auswechselbaren Objektiven werden Messfelder von 100 × 70 mm2 bis 500 × 370 mm2 realisiert. Ein Wechsel vom kleinsten zum grössten Messvolumen ist aufgrund der festen Kameraposition sehr leicht möglich. Um die unterschiedlichen Messansprüche zu erfüllen, ist der Atos Q in zwei Versionen mit unterschiedlichen Kameraauflösungen erhältlich: als 12 M und 8 M. Die Sensoren erfassen beim Scannen bis zu 2 × 12 Millionen oder 2 × 8 Millionen Koordinatenpunkte. Die Genauigkeit, die Auflösung und die Messfeldgrösse sind dabei frei definierbar.

Die Atos-Technologie im Detail

Das in den Atos-Messsystemen eingesetzte Triple-​Scan-Prinzip erleichtert die Messung reflektierender Oberflächen und von Objekten mit Hinterschnitten. Mit der Blue Light Technology werden präzise Streifenmuster auf die Objektoberfläche projiziert und von zwei Kameras nach dem Stereokameraprinzip erfasst. Die Projektionstechnologie arbeitet mit schmal­bandigem blauem Licht, sodass störendes Umgebungslicht bei der Bildaufnahme ausgefiltert werden kann. Der Blue Light Equalizer erhöht die Helligkeit der Lichtquelle und erzeugt gleichmässiges, specklefreies Licht. Damit können auch auf nicht kooperativen Oberflächen kurze Messzeiten erreicht werden. -ari- SMM

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