Firmennachrichten ABB will überdurchschnittlich wachsen

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> ABB will zwischen 2011 und 2015 schneller als ihre Märkte wachsen. Hierfür wird der Schwerpunkt auf Sektoren gelegt werden, in denen ABB mit ihrem kombinierten Portfolio aus Energie- und Automationstechnik einen Wettbewerbsvorteil erzielen kann. Zudem wird eine bessere Marktdurchdringung in entwickelten und aufstrebenden Märkten angestrebt. Das Unternehmen wird sich zudem stärker auf veränderte Kundenbedürfnisse und makroökonomische Trends ausrichten.

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ABB sieht sich gut positioniert, denn das Unternehmen will zwischen 2011 und 2015 schneller Wachsten als seine Märkte. (Bild: ABB)
ABB sieht sich gut positioniert, denn das Unternehmen will zwischen 2011 und 2015 schneller Wachsten als seine Märkte. (Bild: ABB)

ABB gab in ihrer neuen 5-Jahres-Strategie bekannt, dass mit konsequenter Kostenkontrolle sowie Produktivitätssteigerungen und dem zielgerichteten Ausbau des Service- und Softwaregeschäfts eine erhöhte Ertragskraft erzielt werden soll. Das Unternehmen strebt jährliche Produktivitätssteigerungen an, die 3 bis 5 Prozent der Umsatzkosten entsprechen.

Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB erläutert, dass ABB in den letzten fünf Jahren trotz der historischen Wirtschaftskrise gut gewirtschaftet habe und hervorragend positioniert sei auf Märkten, die von den wichtigsten globalen Wachstumstrends profitierten. Hierzu zählten beispielsweise die Energie- und Ressourceneffizienz, der steigende Bedarf an Energieinfrastruktur und das rasante Wachstum in den Schwellenländern. Hogan setzt daher ehrgeizige Ziele. Er ist zuversichtlich, dass ABB sowohl das weltweite Wirtschaftswachstum als auch das Wachstum in den Märkten betreffen wird. Gleichzeitig wird eine höhere Rentabilität und ein höherer Gewinn je Aktie angestrebt.

Neben organischem Wachstum will man auch das Wachstum durch eine disziplinierte Akquisitionspolitik vorantreiben.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies zwischen 2011 und 2015 eine durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsrate von 7 bis 10 Prozent (organisch), verglichen mit einem geschätzten jährlichen weltweiten BIP-Wachstum von 3 bis 4 Prozent und einem Marktwachstum von insgesamt 5 bis 6 Prozent. Die in diesem Zeitraum erfolgenden Übernahmen – deren Umfang und Terminierung von den Marktbedingungen abhängig ist – können die angestrebte organische Wachstumsrate um weitere 3 bis 4 Prozentpunkte anzuheben.

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