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Unterschiedliche Fräsverfahren
Die Noventa Tooling AG setzt u.a. mit HPM- und HSM-Maschinen (HPM steht für hochproduktives Fräsen, HSM für Hochgeschwindigkeitsfräsen) zwei Frässtrategien ein. J. Eichmann: «Die beiden jüngsten Investitionen, die Mikron HPM 600 HD (20 000 1/min, HSK 63, 39 kW, 84 Nm bei 40 % ED, iTNC 530) und Mikron HSM 400 LP Precision (54 000 1/min, HSK 32, 8,5 kW, 3,5 Nm bei 40 % ED, aiTNC 530) von GF Agie-Charmilles, sind zwei komplett unterschiedliche Fräsmaschinen. Ihre einzige Gemeinsamkeit ist, dass wir auf beiden Hartbearbeitung durchführen können und dass sie von demselben Hersteller sind. Allerdings ergänzen sie sich ausgezeichnet. Die HSM setzen wir zum Elektroden- und Hartfräsen im hochpräzisen Bereich ein. Bis zu 65 HRC können wir mit diesen Maschinen bearbeiten. Das ist ziemlich anspruchsvoll.»
HPM für die Volumenzerspanung
Die HPM-Maschine wird für die Weichbearbeitung und teilweise für das Hartfräsen von Platten und Einsätzen mit hohem Zeitspanvolumen eingesetzt. Die Maschine arbeitet mit eher «niedrigen» Drehzahlen, dafür aber höheren Drehmomenten und somit hohen Schnittkräften. Das Zeitspanvolumen ist relativ hoch. Wenn es darum geht, Volumen zu zerspanen, wird auf die Mikron HPM-600er Maschine gesetzt, wenn die Oberflächen im Fokus sind, ist die Mikron HSM 400 LP die richtige Wahl. Von der Palettengrösse kann die HPM mit 600er und die HSM mit 300er Paletten bestückt werden.
Beide Maschinen voll automatisiert
Zum Thema Automation sagt J. Eichmann Folgendes: «Wir sind Einzelteilfertiger, da ist Automation alles andere als einfach. Aktuell läuft ein Hartfräsprogramm auf der HSM, anschliessend werden automatisch Kupferelektroden gefertigt. Bei Kupfer kühlen wir mit Öl, beim Hartfräsen mit MMS.
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