Neue Jobs Alstom schafft neue Jobs in der Schweiz

Redakteur: Susanne Reinshagen

Für den französischen Technologiekonzern Alstom werden kommenden Frühling in der Schweiz 300 Personen mehr arbeiten als noch im vergangenen März. Das sagte Philippe Cochet, Chef der Alstom-Sparte für thermische Kraftwerke, in einem Interview der «NZZ am Sonntag».

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Alstom Thermal Power schafft bis zu 300 neue Arbeitsplätze in der Schweiz.
Alstom Thermal Power schafft bis zu 300 neue Arbeitsplätze in der Schweiz.
(Bild: Alstom)

Alstom hat einen hohen Bedarf an hochqualifizierten Ingenieuren. Der Geschäftsbereich Alstom Thermal Power, für den in der Schweiz 4500 der 6000 Alstom-Mitarbeiter arbeiten, beschäftigt etwas 2300 hochqualifizierte Ingenieure. Alstom Thermal Power ist mit 9 Mrd. Euro Jahresumsatz die umsatzstärkste Sparte des Alstom-Konzerns und wird von Baden AG aus geleitet.

Alstom Thermal Power schafft im laufenden Geschäftsjahr um die 300 zusätzlichen Arbeitsplätze für hochqualifizierte Ingenieure. Der Markt sei zwar angespannt, letztes Jahr sei die Sparte aber unter ähnlichen Bedingungen um 10 Prozent gewachsen, so Cochet. Die Schweiz profitiere davon, dass Alstom in der ganzen Welt tätig sei und dem Wachstum geographisch folgen könne.

Bei einem neuen Grossauftrag für ein Gaskombikraftwerk in England etwa sei ein Team aus Baden federführend. Im Städtchen im Kanton Aargau würden auch die Turbinen entwickelt, und in Birr AG die Rotoren produziert. «Wir schliessen langfristige Unterhaltsverträge ab, die dem Standort Schweiz viel Arbeit bringen», so Cochet. <<

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