Michel Oppliger im SMM-Interview zur Innoteq 2025 Auch im Schleifsektor wird konsequent automatisiert

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Die H. P. Müller Werkzeugmaschinen AG verfügt unter anderem über eine hohe Kompetenz im Schleifmaschinenbereich. Nach Aussage von Michel Oppliger (CEO) ist die Nachfrage in diesem Segment durchaus zufriedenstellend. Von der Innoteq 2025 verspricht er sich einen positiven Austausch mit den Besuchern, um über Trends und Kundenbedürfnisse zu diskutieren.

Michel Oppliger, CEO und Inhaber der H. P. Müller Werkzeugmaschinen AG: «Mit dem Medcenter 5AX von Kitamura zeigen wir ein äusserst kompaktes 5-Achsen-Bearbeitungszentrum unter Span.»(Bild:  H.P. Müller Werkzeugmaschinen)
Michel Oppliger, CEO und Inhaber der H. P. Müller Werkzeugmaschinen AG: «Mit dem Medcenter 5AX von Kitamura zeigen wir ein äusserst kompaktes 5-Achsen-Bearbeitungszentrum unter Span.»
(Bild: H.P. Müller Werkzeugmaschinen)

SMM: Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich Schleifmaschinen am Standort Schweiz?

Michel Oppliger: Die Nachfrage nach Schleifmaschinen ist sicher etwas verhaltener als auch schon. Man muss dabei aber klar unterscheiden, ob es sich um einfache Standardmaschinen oder kundenspezifische Lösungen handelt. Ganz im Allgemeinen läuft der Vertrieb von Schleifmaschinen dank unserer diversifizierten Maschinen und Lösungen für spezielle Materialien wie Keramik, Saphir und Verbundstoffe immer noch gut.

Welche Fertigungslösungen im Bereich der Werkzeugmaschinen zeigen Sie konkret zur Innoteq?

M. Oppliger: Wir haben den Fokus auf zwei innovative Maschinen gelegt, die bestens auf den Schweizer Markt zugeschnitten sind.

Die Amada Meister G3 UP ist eine Flach- und Profilschleifmaschine, die mit automatischem Scheiben- und Werkzeugwechsler ausgerüstet werden kann. Daraus resultiert die Möglichkeit zur vollautomatischen 5-Seiten-Bearbeitung. In Verbindung mit der Software CGS (Complete Grinding Solution) ist eine gesamtheitliche externe Programmierung, einschliesslich der Konturprogrammierung der Schleifscheibe, möglich. Die Software bietet die Möglichkeit, die Programmierzeiten zu verkürzen und die automatisierte Maschinenlaufzeit zu erhöhen.

Mit dem Medcenter 5AX von Kitamura zeigen wir ein äusserst kompaktes 5-Achsen-Bearbeitungszentrum mit einer Aufstellfläche von 1200 × 2000 mm. Die Besucher können die dynamische Maschine unter Span sehen, wodurch auch die hohe Dynamik ersichtlich ist. Ausgerüstet mit einem Werkzeugwechsler mit 40 Stationen, einer Motorspindel mit 30 000 U/min und direkten Masssystemen in allen Achsen ist die Maschine interessant für alle Hersteller kleiner präziser Werkstücke.

Im Fertigungsbereich steht vermehrt die Automation im Fokus. Wie entwickelt sich die Automation im Schleifbereich?

M. Oppliger: Die Nachfrage nach Automation von Schleifmaschinen ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Unsere Lieferwerke Danobat, Overbeck, Amada und Ziersch haben mit ihrem innovativen Maschinenbau und ihren guten Softwarelösungen eine perfekte Basis für das Automatisieren von der einfachen Schleifmaschine bis zur komplexen Schleifzelle entwickelt. Zusammen mit unseren Kunden durften wir bereits einige Projekte erfolgreich umsetzen.

Welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?

M. Oppliger: Zunächst ist es mir wichtig, Sichtbarkeit für unser Unternehmen und unsere Produkte zu gewinnen. Ich hoffe, dass wir durch unsere Präsenz an der Innoteq neue Kunden und Geschäftspartner ansprechen können, um unsere Reichweite zu erweitern. Der Austausch mit den Besuchern soll uns neue Ideen und Anregungen liefern, insbesondere in Bezug auf neue Trends und Kundenbedürfnisse. Wir wollen von den Gesprächen profitieren, um die Entwicklungen in der Branche noch besser zu analysieren und die Erkenntnisse daraus in unsere strategische Planung einfliessen zu lassen.

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