Präzisionsfräsen Automatisiertes CNC-Dreh- und Fräscenter

Redakteur: Matthias Vogel

>> Das modulare Automationssystem Bachmann FeedMaster zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf, eine hohe Flexibilität und eine einfache Handhabung aus. Dank diesen Eigenschaften wird das System zum Beispiel von der Moser-Ingold AG mit Erfolg für das automatische Beladen und Entladen eines CNC-Centers eingesetzt.

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Die Bachmann FeedMaster ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Ein Schutzzaun ist überflüssig.
Die Bachmann FeedMaster ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Ein Schutzzaun ist überflüssig.
(Bild: Bachmann Engineering)

Die Moser-Ingold AG im bernischen Thörigen ist Herstellerin und Lieferantin von qualitativ anspruchsvollen, einbaufertig bearbeiteten Präzisionsdreh- und -frästeilen. Die Teile werden auf Dreh- und Fräscentern mit Stangenlader (bis 65 mm Durchmesser) und Linear- oder Knickarmroboter (bis 210 mm Durchmesser) bearbeitet. Das Unternehmen, das rund 40 Mitarbeitende beschäftigt, ist kontinuierlich daran, die Effizienz der Produktionsprozesse zu erhöhen. Automationslösungen spielen dabei eine wichtige Rolle. «Wir sind gezwungen, unsere Stückkosten zu senken», erklären die beiden Geschäftsführer Markus Beck und Rolf Ochsenbein. «Dies gelingt uns mit mannarmer Fertigung und mehr Produktionsstunden pro Tag.»

Vollautomatisiertes Zuführen und Entfernen

Die Bachmann FeedMaster (BFM), die vor kurzem angeschafft worden ist, leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Das innovative Automationssystem wurde bisher für das Einlegen und Entfernen von schlanken Drehteilen in ein CNC-Dreh- und Fräscenter mit Doppelspindel und Doppelrevolver eingesetzt. Dabei holt der Roboterarm ein Teil und legt es zur Bearbeitung in den einen Revolver des CNC-Centers ein. In einem nächsten Schritt entnimmt der Roboterarm das im vorgängigen Prozessschritt eingeführte und nun bearbeitete Teil aus dem zweiten Revolver des Centers und deponiert es auf einer Ablage.

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Geringe Investitionen, grosse Flexibilität

Gemäss Roger A. Bachmann, Geschäftsführer der Bachmann Engineering AG, die hinter der BFM steht, ist dies nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten. Er ist deshalb vom Potenzial des Systems, das er auch schon nach Osteuropa exportieren konnte, überzeugt: «Mit der BFM haben wir ein hoch flexibles Automationssystem entwickelt, bei dem die Investitionen vergleichsweise sehr gering sind. Davon können gerade auch kleinere Unternehmen profitieren, wenn sie ihre Arbeits- und Fertigungsprozesse optimieren wollen.»

Erweiterung mit verschiedenen Modulen

Hauptgrund für die aussergewöhnliche Flexibilität ist, dass die BFM mit verschiedenen Modulen – zum Beispiel Förderbänder, Teilerutsche, Visionsystem, Palettensystem, Teleskopachse und Stackersystem – erweitert werden kann. So lässt sich das Anwendungsspektrum des Systems je nach Bedarf und Veränderungen am Markt anpassen. «Für Unternehmen, die auf der Suche nach einem Automationssystem sind, das an verschiedenen Maschinen und für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden kann, ist die BFM ideal», bringt es Bachmann auf den Punkt.

Mobiles und platzsparendes System

Für Markus Beck und Rolf Ochsenbein haben beim Kauf der BFM drei Aspekte den Ausschlag gegeben: «Entscheidend war für uns, dass dieses System nur wenig Platz benötigt und ganz ohne Schutzgitter eingesetzt werden kann. Überzeugt hat uns zudem die einfache Bedienung.» So kann die BFM, die auf einem Roboter von Universal Robots basiert, innert kürzester Zeit für neue Anwendungen positioniert und programmiert werden. Dies ist möglich, weil das System dank Rollen mobil ist und über eine intuitive Steuerung mittels Touchscreen verfügt. <<

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