Geschwindigkeit und Flexibilität Automatisierung von Kleinserien

Redakteur: Anne Richter

Groth Feinwerktechnik aus Schenefeld bei Hamburg setzt bei Automatisierung von Kleinserien auf die Geschwindigkeit von Brother. Mit der Automation kann das Zulieferunternehmen in der Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt flexibel auf die Branchenanforderungen und kleine Stückzahlen reagieren.

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Die Brother TC 32BN FT wird automatisch aus dem Palettenlager (links) mit 44 Werkstückträgern bestückt. Dadurch kann Groth auch in der Nachtschicht oder am Wochen­ende ohne zusätzliches Personal produzieren.
Die Brother TC 32BN FT wird automatisch aus dem Palettenlager (links) mit 44 Werkstückträgern bestückt. Dadurch kann Groth auch in der Nachtschicht oder am Wochen­ende ohne zusätzliches Personal produzieren.
(Bild: Brother)

ari. Mit der Automation von Kleinserien konnte die Groth Feinwerktechnik die Maschinenkapazität steigern und die Fertigungsabläufe optimieren, berichtet Marc Pohl, Leiter Einkauf bei Groth. Technisch setzt das Unternehmen aus Schenefeld bei Hamburg unter anderem auf das Bearbeitungszentrum Brother TC 32BN FT mit vierter und fünfter Achse sowie auf das Know-how der W&R Industrievertretung von Brother in Deutschland.

Flexible Reaktion auf Kunden­anforderungen

Mit der Automation kann Groth, dessen Kunden vor allem aus der Medizintechnik sowie der Luft- und Raumfahrt stammen, flexibel auf Lieferanforderungen und relativ kleine Stückzahlen reagieren. Von einem Aluminium-Bauteil für einen Inkubator fertigt Groth beispielsweise 3000 Stück pro Jahr. «Die werden aber nicht alle auf einmal abgerufen», erklärt Pohl. Und weil die Lagerfertigung erhöhte Kosten verursacht und dem Kunden die Flexibilität für mögliche Zeichnungsänderungen nimmt, betragen die üblichen Losgrössen in der Fertigung zwischen 50 und 250 Teile.

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In der Produktionshalle in der Hamburger Vorstadt Schenefeld steht neben der Brother TC 32BN FT ein Palettenlager mit 44 Werkstückträgern. Per Greifer landen die Werkstückträger im Bearbeitungszentrum. Für die exakte Position sorgt ein Ripas-Spannsystem, das W&R auf der vierten und fünften Achse in die Maschine integriert hat. Der Vorteil: Die niedrige Bauhöhe schafft einen grösseren Spielraum bei der Bearbeitung und ermöglicht den Einsatz längerer Werkzeuge.

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