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Boeing und NASA auf dem Weg zum Mars Boeing will solarelektrisch zum Mars

| Autor: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing hat neue Konzepte für Transport- und Habitat-Systeme vorgestellt, die der NASA beim Vorantreiben der Weltraumforschung helfen sollen. Die mondnahe Station „Deep Space Gateway“ könnte demnach nicht nur zukünftige Mondmissionen erleichtern, sondern auch eine Zwischenstation auf dem Weg zum Mars darstellen.

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„Deep Space Transport“: Mit solarelektrischem Ionenantrieb vom Mond zum Mars.
„Deep Space Transport“: Mit solarelektrischem Ionenantrieb vom Mond zum Mars.
(Bild: Boeing)

Aktuell arbeitet Boeing mit der NASA an der Trägerrakte „Space Launch System“ (SLS), deren erster unbemannter Start für Ende 2018 geplant ist. Letztendlich soll SLS auch dazu dienen, erstmals seit Apollo 17 vor über 40 Jahren Menschen aus dem Erdschwerefeld zu befördern. Der Deep Space Gateway ist als Anlaufstation für bemannte Missionen gedacht.

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Deep Space Gateway soll in den 2020ern fertig sein

Das Habitat soll zwischen Erde und Mond entstehen und einen solarelektrischen Antrieb nutzen. „Die Möglichkeit, mit SLS Menschen und Fracht gleichzeitig zu befördern, wird uns ermöglichen, den Gateway mit vier Starts in den frühen 2020ern fertigzustellen“, meint Pete McGrath, globaler Verkaufs- und Marketingchef bei Boeings Raumfahrt-Arm.

Mit solarelektrischem Ionenantrieb vom Mond zum Mars

Die eher in Mondnähe befindliche Station soll als Forschungseinrichtung dienen, aber auch neue Möglichkeiten für weitere Weltraummissionen eröffnen. Neben der Rückkehr zum Mond umfasst das auch das Erreichen des Mars. Der Deep Space Gateway könnte hier als Zwischenstation dienen, so Boeing. Mit einem Dockingsystem ähnlich jenem der ISS könnte es die Basis für den „Deep Space Transport“ bilden, ein Raumfahrzeug, das bemannte Marsmissionen inklusive Marslandung ermöglichen soll.

Ionenantrieb basiert auf bewährten Technologien

Auch der Deep Space Transport soll gemäß den aktuellen Boeing-Konzepten einen solarelektrischen Ionenantrieb nutzen, der auf bewährten Technologien aus der aktuellen Satellitenserie 702 beruht. Um Passagiere vor den unwirklichen Bedingungen des interplanetaren Raums zu schützen, ist ein spezielles Habitat geplant. Das geplante Raumfahrzeug ist auch darauf ausgelegt, ein Landefahrzeug mitzuführen, um Missionen auf der Marsoberfläche ermöglichen. (Pressetext)

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesternportal Elektronikpraxis

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.