Ceratizit: Resiliente Lieferketten, Medizintechnik und leistungsstarke Zerspanungslösungen Wirbelsäulenimplantat live gefertigt

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Wie lassen sich Versorgungssicherheit, Produktivität und Prozesssicherheit in einem zunehmend volatilen Marktumfeld vereinen? Auf diese Frage gab Ceratizit auf der AMB 2026 in Stuttgart Antworten. Der Hartmetallspezialist zeigte Lösungen für resiliente Lieferketten, die Live-Bearbeitung eines Wirbelsäulenimplantats, digitale Lösungen sowie neue Werkzeugkonzepte für die Bereiche Fräsen, Drehen und Bohren.

Europäische Lösung: Recycling und der Rückkauf von Hartmetallschrott spielen bei Ceratizit eine zentrale Rolle für den «Flow of Tungsten».(Bild:  Ceratizit)
Europäische Lösung: Recycling und der Rückkauf von Hartmetallschrott spielen bei Ceratizit eine zentrale Rolle für den «Flow of Tungsten».
(Bild: Ceratizit)

Ceratizit zeigte auf der AMB, wie sich Fertigungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette absichern und gleichzeitig wirtschaftlicher gestalten lassen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand das Konzept «Resilient by Design»: die Sicherheit der Lieferkette – vom Pulver bis zum fertigen Werkzeug. An einer interaktiven Installation konnten Besucher den «Flow of Tungsten» – also den Weg des Rohstoffs Wolfram – durch das globale Produktionsnetzwerk des Unternehmens verfolgen.

Best-in-Class-Lösungen für anspruchsvolle Bauteile

Neben einzelnen Werkzeugen standen auf der AMB vor allem ganzheitliche Bearbeitungskonzepte im Fokus. Ceratizit präsentierte mit «Best-in-Class-Solutions» abgestimmte Werkzeuglösungen für Anwendungen aus den Branchen Automotive, Aerospace und Hydraulik. Ziel war die Optimierung kompletter Fertigungsprozesse hinsichtlich Produktivität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Anhand realer Bauteile erhielten Besucher Einblicke in praxisbewährte Bearbeitungsstrategien für komplexe Anwendungen.

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Live-Zerspanung: Medizintechnik

Ein Highlight war der Bereich Medizintechnik. Auf einem Traub-Drehautomaten wurde die Bearbeitung eines Wirbelsäulenimplantats live demonstriert. Die Anwendung verdeutlichte die Anforderungen an Präzision, Prozessstabilität und Werkzeugperformance bei der Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe. Ergänzend präsentierte Ceratizit spezialisierte Werkzeuglösungen für Titan und hochwarmfeste Legierungen, die sowohl in der Medizintechnik als auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie eine zentrale Rolle spielen.

Neuheiten für Fräsen, Drehen und Bohren

Im Werkzeugbereich zeigte Ceratizit Lösungen aus der «CoreLine» und den «AdvancedLines». Während die «CoreLine» auf hohe Verfügbarkeit, einfache Beschaffung und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis ausgelegt ist, richten sich die «AdvancedLines» an anspruchsvolle Anwendungen mit Fokus auf maximale Produktivität und Prozesssicherheit.

«SilverLine»-Werkzeuge sind darauf ausgelegt, eine gleichbleibende, zuverlässige Leistung bei einer Vielzahl von Werkstoffen und Bearbeitungsvorgängen zu liefern. Die Serie wurde nun um ein weltweit verfügbares Zollsortiment erweitert.(Bild:  Ceratizit)
«SilverLine»-Werkzeuge sind darauf ausgelegt, eine gleichbleibende, zuverlässige Leistung bei einer Vielzahl von Werkstoffen und Bearbeitungsvorgängen zu liefern. Die Serie wurde nun um ein weltweit verfügbares Zollsortiment erweitert.
(Bild: Ceratizit)

Zu den vorgestellten Lösungen zählen die erweiterte VHM-Fräserserie «SilverLine» mit neuem Zollsortiment sowie «MaxiTurn – EcoPeel». Das Schäldrehsystem kombiniert Schrupp- und Schlichtbearbeitung in einem Werkzeugkonzept und unterstützt Anwender dabei, Prozesse zu vereinfachen, Werkzeugkosten zu reduzieren und die Bearbeitungseffizienz zu steigern.

Digitale Lösungen: «ToolSelect» und «Spanflug Make»

Neben Werkzeuglösungen für Fräsen, Drehen und Bohren wurden auch digitale Anwendungen zur Unterstützung von Fertigungsplanung und Werkzeugauswahl präsentiert. Ziel war es, Anwender bei der schnellen und fundierten Entscheidungsfindung über den gesamten Fertigungsprozess hinweg zu unterstützen.

Mit «ToolSelect» konnten Besucher in kurzer Zeit geeignete Werkzeuge für ihre Bearbeitungsaufgaben identifizieren und Werkzeugkonzepte hinsichtlich Leistung und Wirtschaftlichkeit vergleichen.

Ergänzt wurde das digitale Angebot durch «Spanflug Make», eine Softwarelösung zur automatisierten Analyse von Bauteilen. Auf Basis von CAD-Daten werden Fertigungszeiten, Bearbeitungskosten und Herstellbarkeit bewertet.

(böh)

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