Werkzeuge

Das Geschäft mit dem Energiebereich wird spürbar zulegen

Seite: 3/5

Anbieter zum Thema

Aber gerade aus der Automobilbranche hört man erstes Klagen.

Büchner: Das ist ja Klagen auf hohem Niveau. Alle sagen, dass sie 2011 das beste Jahr ihrer Geschichte hatten. Sie haben am meisten Autos verkauft, sie haben am meisten Geld verdient. Stagnation zu 2011? Wunderbar! Auf diesem Niveau Stagnation zu haben, das ist gut.

Und wie sieht es in anderen Branchen aus?

Büchner: Also der Energiebereich wird wesentlich stärker sein als 2011. Vor allen Dingen hoffen wir, dass nicht so viel Wind wegen Wind gemacht wird, sondern dass endlich mal investiert wird. Wachsen wird mit Sicherheit auch das Geschäft mit den Maschinenherstellern, die schon auf der EMO die Prognose abgegeben haben, dass aufgrund ihrer extrem vollen Auftragsbücher das Jahr 2012 wesentlich besser wird als 2011.

Welchen Stellenwert hat die Erstausrüstung von Werkzeugmaschinen für Iscar?

Büchner: Die Erstausrüstung ist eine separate Business Unit mit derzeit zehn Mitarbeitern im Außendienst. Aber es ist eine Pflanze, die gerade erst aufgeht. Wir müssen hier an Einzelprojekten beweisen, dass wir auf Augenhöhe mit den Platzhirschen sind.

Wie lukrativ sind solche beratungsintensiven Projekte?

Büchner: Interessant wird dieses Geschäft, wenn ich bei einer Anfrage sagen kann: „Habe ich schon gemacht.“ Mein Anteil an Engineering ist dann geringer, weil ich auf das Wissen zurückgreifen kann, das ich mir bei anderen, früheren Projekten schon aufgebaut habe. So verkürze ich meine Lieferzeit und reduziere meine Kosten.

Kommen wir zur Messelandschaft. Die Metav steht kurz bevor. Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Düsseldorf?

Büchner: Wir wollen viele interessante Kundengespräche führen, das ist das Wichtigste. Ganz klar, es werden nicht so viele neue Werkzeuge zu sehen sein. Wenn es die gäbe, hätten die Unternehmen sie schon auf der EMO gezeigt. Also geht es darum, Flagge zu zeigen. Iscar hat sich dafür entschieden, nach Düsseldorf zu gehen, weil sehr viele namhafte, große Kunden in der Region zu Hause sind und es dort Potenziale gibt, die wir eventuell noch gar nicht kennen. Außerdem folgen wir auch unserer Tradition. Wir waren immer auf der Metav und werden auch in Zukunft dort unsere Zelte aufschlagen.

(ID:31576550)