Werkzeuge Das Geschäft mit dem Energiebereich wird spürbar zulegen

Redakteur: Rüdiger Kroh

Zweistelliges Wachstum erwartet Hans-Jürgen Büchner, Geschäftsführer der Iscar Germany GmbH, auch für dieses Jahr. Der Energiesektor wird seiner Meinung nach deutlich zulegen und auch im Erstausrüstergeschäft mit den Maschinenherstellern will das Unternehmen wachsen.

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„Wir waren immer auf der Metav und werden auch in Zukunft dort unsere Zelte aufschlagen”, betont Hans-Jürgen Büchner, Geschäftsführer der Iscar Germany GmbH. (Bild: Kroh)
„Wir waren immer auf der Metav und werden auch in Zukunft dort unsere Zelte aufschlagen”, betont Hans-Jürgen Büchner, Geschäftsführer der Iscar Germany GmbH. (Bild: Kroh)

Herr Büchner, für die deutschen Präzisionswerkzeughersteller war 2011 ein Rekordjahr. Laut VDMA-Fachverband hat die Branche ein Wachstum von 21% erzielt. Wie ist das vergangene Jahr für Iscar Germany gelaufen?

Büchner: Also da müssen wir zuerst einmal unterscheiden, dass viele unserer Wettbewerber auch noch ein Exportgeschäft haben, und das ist bei uns nicht so. Wenn wir irgendwelche Zahlen bekannt geben, basieren sie rein auf den Umsätzen, die wir in Deutschland machen.

Nicht einmal der deutschsprachige Raum?

Büchner: Nein. Iscar hat weltweit 57 Niederlassungen und wir haben eindeutige Ländergrenzen, in denen wir uns bewegen dürfen. Das heißt, Iscar Österreich vertreibt seine Produkte explizit in Österreich, Iscar Schweiz explizit in der Schweiz und wir explizit in Deutschland.

Dann noch einmal nachgefragt – wie waren die Zahlen für das vergangene Jahr?

Büchner: Iscar Germany hat 2011 einen Umsatz von 127 Mio. Euro erzielt. Das ist eine Steigerungsrate von 24%.

Wo lag das Wachstum im Jahr davor?

Büchner: 2010 hatten wir ein Plus von 40%. Wir gehen aber davon aus, dass unsere namhaften Wettbewerber auch um die 30% Wachstum gegenüber 2009 realisiert haben.

Das heißt, Iscar ist wieder auf oder sogar über dem Niveau von 2008?

Büchner: Wir sind weit über dem Niveau von 2008.

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