Werkzeuge

Das Geschäft mit dem Energiebereich wird spürbar zulegen

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Welche Produkte stehen im Mittelpunkt Ihres Metav-Auftritts?

Büchner: Wir werden mit Sicherheit Hochdruckwerkzeuge ausstellen. Damit bekommen wir wunderschöne Späne hin, und das ist eine der Forderungen in der Luft- und Raumfahrt. Diese Branche steht für das laufende Jahr bei Iscar im Fokus. 2011 war dies ein neues Feld für uns und jetzt erhoffen wir uns schöne Nachfolgegeschäfte.

Iscar nimmt auch an der Sonderschau Medizintechnik teil.

Büchner: Ja, wir sind dort Partner auf einem separaten Messestand. Die Metav hat sich nicht verkehrt aufgestellt, dass sie die Medizintechnik zum Thema macht. Medizin wird in Zukunft eine größere Bedeutung für uns haben, aber sie hat nicht das Potenzial wie Automobil oder allgemeiner Maschinenbau. Wir wollen in der Medizintechnik kontinuierlich wachsen und werden dafür mit Sicherheit neue Werkzeuge entwickeln. Aber ob Medizin jemals auf mehr als 10% von unserem Gesamtumsatz kommt, das wage ich zu bezweifeln.

Wie ist denn Ihre langfristige Einschätzung zur Metav?

Büchner: Ich hoffe, dass es die Metav weiterhin geben wird. Sie hat ihre Berechtigung und wir gehen auch gerne dorthin. Die Metav und die AMB sind für uns die beiden dominierenden lokalen Messen. Vielleicht findet die Metav aber einen anderen Monat als den Februar, zum Beispiel den April.

Das Thema Leichtbau und neue Werkstoffe ist in aller Munde. Sind das momentan die entscheidenden Treiber für die Entwicklung neuer Werkzeuge?

Büchner: Ich würde nicht sagen, dass es ausschließlich neue Werkstoffe sind. Es geht darum, dem Kunden mehr Produktivität zu ermöglichen, und das reduziert sich nicht nur auf die Entwicklung von Werkzeugen für neue Werkstoffe, sondern trifft auch auf bestehende Materialien zu.

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