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Die Siams-Nachschau

| Redakteur: Matthias Böhm

>> Die 13. Siams zeigte sich von ihrer besten Seite. Die Stimmung unter den Ausstellern war gut. Und einige der Unternehmen präsentierten echte Neuigkeiten, die wir auf den folgenden Seiten präsentieren. Insgesamt zeigt sich, dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld von den Ausstellern sehr positiv bewertet wird. Die Westschweiz profitiert von der boomenden Uhrenindustrie sowie auch von der Medizintechnik.

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Dieser parallelkinematische Roboter des Westschweizer Unternehmens Asyril SA baut enorm kompakt und 'handelt' kleinste Teilchen ab 0,5 mm mit einer Positioniergenauigkeit von 1/100 mm. Mehr hierzu in Teil 2 unserer Siams-Nachschau SMM 13/2012.
Dieser parallelkinematische Roboter des Westschweizer Unternehmens Asyril SA baut enorm kompakt und 'handelt' kleinste Teilchen ab 0,5 mm mit einer Positioniergenauigkeit von 1/100 mm. Mehr hierzu in Teil 2 unserer Siams-Nachschau SMM 13/2012.
(Bild: Matthias Böhm)

Bei der Siams ist nicht die Grösse entscheidend, die Stimmung ist das Mass der Dinge. Die war in diesem Frühjahr hervorragend. In Moutier ist das Wachstum natürlich begrenzt, weil kaum mehr Ausstellungsfläche am Messestandort zu generieren ist.

Enorm lebendige Messe

So mussten sich auch dieses Jahr 450 Aussteller mit nur wenigen Quadratmetern Platz begnügen. Doch das tut dem Erfolg der Siams keinen Abbruch. Der Vorteil ist, dass die ausstellenden Unternehmen sich auf das Wesentliche begrenzen müssen. Das kann durchaus auch positiv sein. Der Besucher kann sicher davon ausgehen, dass er auf kleinsten Raum und auf kürzesten Wegdistanzen die für ihn entscheidenden Maschinen, Werkzeuge oder Zulieferteile findet. Kurze Wege, kleine Stände, ein überschaubares Messegelände und Spitzenprodukte, das macht die Messe bei 15 000 Besuchern enorm lebendig.

Die SMM-Redaktion hat in diesem Jahr bei einigen Ausstellern nachgefragt, was es Neues gibt. Einiges davon stellen wir in Interviewform auf den folgenden Seiten und in einem zweiten Teil in SMM 13 ausführlich vor.

Wenn aus Sonderlösungen Serien werden

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass im Werkzeugsektor vermehrt Werkzeuge speziell für die Mikrozerspanung auf den Markt kommen, die neben höchster Produktivität auch hohe Prozesssicherheit aufweisen. Vor allem zeigt sich, dass ursprünglich als Prototypen entwickelte Werkzeuge mit Mehrfachfunktionen bei den Anwendern derart gut ankommen, dass sie heute seriell hergestellt werden. Im Maschinensektor wird von den Unternehmen immer öfter auf Komplettbearbeitung und in vielen Beispielen zusätzlich konsequent auf Automationslösungen gesetzt.

Internationale Konzerne entwickeln für die Westschweiz

Weiter ist festzustellen, dass die Westschweizer Mikroindustrie international derart an Bedeutung gewinnt, dass selbst ausländische Unternehmen zunehmend ihr Produktprogramm auf die Westschweizer Bedürfnisse hin entwickeln, was doch bemerkenswert ist. Hier ist unter anderem Schunk mit Mikro-Nullpunktspannsystemen oder die Tribos-Spannzangen sowie Mapal, die jetzt auch in den Bereich der Kleinstwerkzeuge vorstossen werden, zu erwähnen. <<

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