Siemens: SPS einfach zuverlässig programmieren Effizienter produzieren mit Industrial Copilot und KI

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Um Design, Engineering und Fertigung effizienter zu gestalten sowie den Betriebslebenszyklus von Produkten zu optimieren, nutzt das Technologieunternehmen Siemens generative künstliche Intelligenz (KI). Diese ist im Assistenten Industrial Copilot integriert.

Alles im Blick: Der Assistent Industrial Copilot vereinfacht und beschleunigt das Design, das Engineering und das Programmieren von Maschinen und vermeidet durch rasche Fehleranalyse und -anzeige unnötige Stillstände.  (Bild:  Siemens)
Alles im Blick: Der Assistent Industrial Copilot vereinfacht und beschleunigt das Design, das Engineering und das Programmieren von Maschinen und vermeidet durch rasche Fehleranalyse und -anzeige unnötige Stillstände.
(Bild: Siemens)

Gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Schaeffler hat Siemens eine Maschine verwirklicht, die mit Hilfe des Assistenten programmiert und aufgebaut wurde. Beim Zulieferer unterstützt die Software Industrial Copilot Automatisierungsingenieure beispielsweise dabei, schnellen Code für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) zu generieren. Der KI-gestützte Assistent ist an das Engineering-Framework Totally Integrated Automation (TIA) Portal von Siemens über die offene API-Schnittstelle TIA Portal Openness angebunden. Mit ihm können Engineering-Teams SPS-Code durch einfache Spracheingabe generieren. Damit verkürzen sie die Zeit zum Programmieren. Zudem minimieren sie Fehler.

Ressourcen besser nutzen

Die durch Ki unterstützte Software Industrial Copilot hilft bei der Automatisierung sich wiederholender Aufgaben und setzt Engineering-Ressourcen für höherwertige Aufgaben frei. Auch weniger erfahrene Mitarbeiter in der Fertigung werden in die Lage versetzt, in technische Rollen hineinzuwachsen.

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Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, sagte: «Die digitale Transformation hat für Schaeffler höchste Priorität und spielt eine Schlüsselrolle in unserer Unternehmensstrategie. Generative KI-Lösungen wie der Industrial Copilot werden diesen Weg beschleunigen und unsere Mitarbeiter bei ihren Aufgaben unterstützen. Wir arbeiten mit Siemens zusammen, weil wir beide Technologieunternehmen sind und die gleiche Vision teilen: Unsere Arbeitsweise zu transformieren.»

Dank weniger Stillstand effizienter fertigen

Der Assistent Industrial Copilot hat Zugriff auf alle relevanten Dokumentationen, Richtlinien und Handbücher, um Fabrikmitarbeiter bei der Identifizierung möglicher Fehler zu unterstützen. Diese Funktionen ermöglichen es Wartungsteams, Fehler zu erkennen und schneller Schritt-für-Schritt-Lösungen zu entwickeln.

Dies wird dazu beitragen, Maschinenstillstände deutlich zu verkürzen, Industrieunternehmen effizienter zu machen und damit eine nachhaltigere Produktion voranzutreiben. «Das ist der Beginn einer neuen Ära: Früher mussten wir mit Maschinen in ihrer Sprache sprechen. Mit dem Industrial Copilot von Siemens können wir mit Maschinen in unserer Sprache sprechen», sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries. «In wenigen Jahren wird KI in der Industrie allgegenwärtig sein. Siemens und Schaeffler sind Vorreiter und bündeln ihre Kräfte, um generative KI industrietauglich zu machen.» Insgesamt wird der generative KI-gestützte Assistent dazu beitragen, den Engineering- und Betriebslebenszyklus zu optimieren. Von der Planungsphase über die Validierung, die Generierung von Unit-Tests, das Monitoring bis hin zur Optimierung der Maschinenleistung wird der Industrial Copilot die Mensch-Maschine-Interaktion intuitiver, effizienter und schneller machen. (kmu)

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