Chemie-Nobelpreis 2014 Ein bisschen Nobelpreis für Leica Microsystems

Leica Microsysems freut sich über die Vergabe des Chemie-Nobelpreises an Stefan W. Hell, Eric Betzig und Wiliam E. Moerner, den sie für die Entwicklung der höchstauflösenden Fluoreszenzmikroskopie erhalten haben. Leica Microsystems hat die Forschung als Industriepartner unterstützt und die Verfahren für den Einsatz in kommerziellen Mikroskopen weiterentwickelt.

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Das höchstauflösende Mikroskopiesystem Leica TCS SP8 STED 3X.
Das höchstauflösende Mikroskopiesystem Leica TCS SP8 STED 3X.
(Bild:Leica Microsystems)

Leica Microsystems gratuliert Stefan W. Hell, Eric Betzig und Wiliam E. Moerner zum Nobelpreis für Chemie 2014, den sie für die Entwicklung der höchstauflösenden Fluoreszenzmikroskopie erhalten. Stefan Hell wird speziell für das Prinzip der STED (STimulated Emission Depletion)-Mikroskopie geehrt. Zusammen mit Leica Microsystems wurde dieses Prinzip in das erste kommerzielle STED-Mikroskop umgesetzt, dessen neueste Generation nun das Leica TCS SP8 STED 3X ist. Eric Betzig und William Moerner werden für die Entdeckung der Einzelmolekülmikroskopie geehrt, die auch der GSDIM (ground state depletion followed by individual molecule return)-Technologie und somit dem Höchstauflösungsmikroskop Leica SR GSD 3D zu Grunde liegt. Die Verleihung des Nobelpreises für Chemie an Hell, Betzig und Moerner betont die Wichtigkeit der Lichtmikroskopie für die Lebenswissenschaften, insbesondere für die Virus-, Krebsforschung und Neurowissenschaften.

Langjährige Zusammenarbeit

Stefan Hells Erfindungen der 4Pi- und STED-Mikroskopie wurden 2004 und 2007 als erste kommerzielle Höchstauflösungsmikroskope von Leica Microsystems auf den Markt gebracht. Hells gutes Verhältnis zu den Wissenschaftlern und Ingenieuren bei Leica Microsystems geht auf die Zeit seiner Promotion zurück und bildet die Basis für die mehr als 15-jährige fruchtbare Zusammenarbeit.

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Marcus Dyba, der während seiner Doktorarbeit im Labor von Stefan Hell das erste STED-Mikroskop entwickelte und nun als Projektleiter bei Leica Microsystems für den Ausbau des Höchstauflösungsportfolio verantwortlich ist, ist begeistert: „Ich freue mich riesig, dass das Nobel-Komitee die bahnbrechenden Arbeiten von Stefan Hell würdigt, denn diese haben in der Tat die Lichtmikroskopie revolutioniert. Ich denke oft an die spannende Zeit zurück, in der ich in seinen Laboren am STED-Verfahren geforscht habe. Bereits damals war Leica Microsystems ein wichtiger Industriepartner, der risikoreichen Innovationen gegenüber immer sehr aufgeschlossen war.“

Höchstauflösungsmikroskopie

Mit dem Leica TCS SP8 STED 3X und dem Leica SR GSD 3D vertreibt Leica Microsystems zur Zeit als einzige Firma beide Höchstauflösungstechnologien, die mit diesem Nobelpreises verbunden sind. Durch die Höchstauflösungsmikroskopie können subzelluläre Strukturen und Zelldynamiken auf Nanoebene untersucht werden.

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