Drehelastische Klauenkupplung

Eine Kupplung wird zum Gattungssynonym

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Trends erkennen und umsetzen

Neben der neuartigen Ausbaukupplung hat KTR in jüngster Zeit die Programmerweiterungen der Rotex-Baureihe vorangetrieben. Da wäre zum Beispiel das neuartige Zahnkranzmaterial T-PUR. Nach drei Jahren intensiver Entwicklung und in langwierigen Feldversuchen ist es den Ingenieuren gelungen, mit dem Werkstoff T-PUR die Rotex und somit auch die Kupplungstechnik zu revolutionieren. Hier wurden insbesondere bei Dauerfestigkeit und Temperaturbeständigkeit grosse Verbesserungen gegenüber Standard-Elastomeren erreicht – und dies unter Beibehaltung aller positiven technischen Eigenschaften wie Dämpfung und Abriebfestigkeit. So kann der neue Werkstoff bei Temperaturen von -50 bis 120 °C eingesetzt werden. Durch die erhöhte Lebensdauer können die Wartungsintervalle und somit Kosten erheblich reduziert werden. Das T-PUR-Material wird verwendet in Klauenkupplungen von Grösse 14 bis 90 als Standardzahnkranz. Ab Grösse 100 liefert KTR wahlweise auch Doppelzahnelemente, die ebenfalls in dem neuen Material hergestellt werden.

Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung der spielfreien Rotex GS. Immer neue Bauvarianten und Produktverbesserungen kamen im Laufe der Jahrzehnte dazu und haben KTR zu einem führenden Anbieter im Bereich der Elastomer-Kupplungen gemacht. Um diese Position zu halten, muss man nicht immer grösser werden, sondern heute vor allem auch eins: kleiner! Hier setzten die spielfreien Miniaturkupplungen der Serie Rotex GS seit Jahren Massstäbe. Um den wachsenden Leistungsanforderungen, bei zunehmend schrumpfendem Bauraum, gerecht zu werden, hat KTR die Serie Rotex GS Compact entwickelt. Die Kupplungen dieser Serie sind spielfrei und bis zu 1/3 kürzer gebaut als die Standardbaureihen. Im Miniaturbereich der Compact-Reihe hat KTR jüngst das Portfolio – und damit das Einsatzspektrum – um die Baugrössen 8, 13 und 16 erweitert. Die Zahnkränze der neuen Modelle sind in den Shore-Härten 80Sh-A, 98Sh-A und 64Sh-D erhältlich. Durch die unterschiedlichen Elastomerhärten lassen sich Drehsteifigkeit, Schwingungsverhalten und natürlich das Drehmoment ganz einfach den individuellen Anforderungen des Einsatzfalls anpassen. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der gebohrten Zahnkränze können die Wellen tiefer in die Kupplung eingeführt werden, so dass sie axial äusserst wenig Platz, das heisst weniger Bauraum, benötigen.

Neue Produkte nur durch Know-how

Wo Licht ist, ist auch Schatten: So laufen marktführende Produkte häufig Gefahr, kopiert zu werden. Für KTR ist dies aber ein zusätzlicher Ansporn, dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein. Eine fortwährende Weiterentwicklung der Produkte sowie kundenspezifische Lösungen bedingen eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Von den 850 Mitarbeitern in der KTR-Gruppe sind allein 60 Ingenieure und Techniker für die Entwicklung neuer Produkte und kundenspezifischer Lösungen zuständig. Dazu gehört unter anderem ein vierköpfiges Innovationsteam. Dessen Aufgabe besteht darin, Ideen in der Organisation aufzugreifen, zu bewerten und in der weltweiten KTR-Organisation voranzutreiben. <<

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