Engineering-Software Eplan Software & Service AG: SPS-Programmierung und HW-Konfiguration integriert

Redakteur: Hermann Jörg

>> Innovative SPS- und PC-basierte Automatisierungslösungen werden heute nahtlos bis in die Leit- und MES-System-Ebene integriert. Um diese heterogene Welt der Automatisierungskomponenten optimal in den Engineeringprozess zu integrieren, bietet Eplan Schnittstellen zu den Konfigurationstools führender SPS-Anbieter. Zusätzlich erleichtern Bauteil- und Komponentendaten im Eplan Data Portal die Hardwarekonfiguration und beschleunigen Prozesse.

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Die Eplan-Plattform bietet Konstruktion, SPS-Programmierung und Hardwarekonfiguration aus einem Guss. (Bild: Eplan)
Die Eplan-Plattform bietet Konstruktion, SPS-Programmierung und Hardwarekonfiguration aus einem Guss. (Bild: Eplan)

joe. Umfassende Bauteil- und Komponentendaten sowie ein direkter Datenaustausch mit der SPS-Konfiguration sind die Basis für einen reibungslosen Prozess. Wie viele Ein- und Ausgänge werden zur Steuerung benötigt; welche Sensoren und Aktoren werden eingesetzt? Diese Fragen bestimmen schon im Basic-Engineering die Anforderungen an die Automatisierungstechnik. Mit dem Modul «PLC & Bus Extension» bietet Eplan zahlreiche Schnittstellen zu den SPS-Konfigurationssystemen führender Hersteller. Vorteil für Anwender: Das Produktwissen und die mögliche Kombinatorik der Komponenten sind für die Hardwarekonfiguration direkt hinterlegt. Alle Daten lassen sich ohne Umwege ins elektrotechnische Projekt übernehmen.

Komfortable Hardware- konfiguration

Premiere hatte auf der SPS/IPC/Drives die Eplan-Kopplung zum brandneuen Automation Studio 4 von B&R. Schnittstellen zu Simatic Step 7 Version 5.5 von Siemens und Unity Pro Version 5.0 von Schneider Electric wurden mit der aktuellen Version der Eplan-Plattform 2.1 aktualisiert. Weitere Schnittstellen zu Beckhoff/TwinCat, Phoenix Contact/PC Worx und Rockwell/RSLogix Architect demonstrierten die grosse Offenheit der Plattform. Aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts werden diese Schnittstellen kontinuierlich weiterentwickelt. Daten zur Hardwarekonfiguration lassen sich damit bidirektional austauschen. Im weiteren Verlauf der Projektierung erfolgt dann in MSR-, Fluid- und Elektrotechnik die Beschaltung der einzelnen SPS-Komponenten und die Definition der sogenannten I/O-Listen. Auch diese Daten lassen sich wieder mit den SPS-Projektierungswerkzeugen abgleichen, so dass Entwickler von Steuerungsprogrammen für ihre Softwareentwicklung jederzeit auf die aktuellen Daten aus der Hardwareplanung zugreifen können.

Hochwertige Bauteildaten beschleunigen die Projektierung

Ob Bestellnummern zur Beschaffung, technische Makros zur Schaltplanerstellung oder Funktionsschablonen zur intelligenten Geräteauswahl: Die erwähnten SPS-Hersteller haben ihre Komponentendaten rund um die Hardwareprojektierung auch im Eplan Data Portal bereitgestellt. Anwender profitieren von hochwertigen Bauteildaten, die nicht nur die Projektierung beschleunigen, sondern auch für Qualität im Engineering sorgen. Auch die Hersteller profitieren, werden doch die Komponenten von über 27 500 registrierten Nutzern entsprechend häufig eingesetzt.

Durchgängige Prozesse

Mit dieser durchgängigen Projektierung stehen alle über den gesamten Engineeringprozess erfassten Daten durchgängig zur Verfügung: Anlagenübersicht, Schaltpläne in Fluid- und Elektrotechnik, SPS-Hardwarekonfiguration und die Informationen zur Beschaltung der Ein- und Ausgänge in der SPS-Projektierung. Mit dem neuen Modul «Operational Sequence» sind jetzt auch Ablaufdiagramme als Bestandteil der Eplan-Dokumentation im Projekt integriert. Zudem können die Fertigungsunterlagen für den Schaltschrankbauer mit Eplan Pro Panel Professional erstellt werden. Neben der deutlichen Qualitätssteigerung im Engineering lassen sich alle nachgelagerten Prozesse bis hin zu Wartung und Instandhaltung durch perfekte Maschinen- und Anlagendokumentationen nachhaltig optimieren. <<

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