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Individuallösungen erfordern Flexibilität
Rund 80 Prozent der Aufträge sind dabei Individuallösungen. Dies erfordert ein hohes Mass an Flexibilität an die Produktion: «Hier haben wir intensiv in flexible Fertigungssysteme investiert», erklärt S. Galliker. Allein im Jahr 2011 hat Walser mehrere verschiedene Maschinen neu installiert. So bietet die kombinierte Stanz- und Lasermaschine mit automatischer Bestückung und Entladung die Möglichkeit komplexer Bearbeitung auch bei mannlosen Schichten. Mit einer neuen Laserschweissmaschine hat das Unternehmen gleichzeitig auch in einen neuen Verarbeitungsprozess investiert und damit die Wertschöpfung im eigenen Haus erhöht.
Mit Investitionen in die Zukunft
In diesem Jahr investierte Walser in ein Dreh-Fräszentrum NT 4250 von Mori Seiki mit zwei integrierten Spindeln. Das hochpräzise Fräs-Drehzentrum für die Komplettfertigung von Dreh-und Frästeilen bis 350 mm Durchmesser und 1000 mm Länge arbeitet mit extrem hoher Genauigkeit und erlaubt die Bearbeitung von Dreh- und Frästeilen in nur einer Aufspannung.
Dies und eine automatische Bestückung ermöglichen das Fahren mannloser Schichten und eine entsprechend hohe Flexibilität und Produktivität. «Bei uns wird der Gewinn nicht abgezogen, sondern fliesst mehrheitlich zurück in Investitionen», erklärt S. Galliker die Geschäftsstrategie für die Zukunft.
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