Alois Bättig im SMM-Interview zur Innoteq 2025 Erowa: Von der Fertigungsautomation bis zur Werkstück-Laservermessung

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Der Automations- und Messtechnikspezialist Erowa nimmt in der Schweiz eine absolute Spitzenposition im Bereich der Automation ein. Das Unternehmen entwickelt seine Prozessleitsysteme kontinuierlich weiter. Welche Neuheiten Erowa an der Innoteq 2025 präsentiert, erfahren Sie im SMM-Interview mit Alois Bättig, Verkaufsleiter Schweiz der Erowa AG.

Alois Bättig, Verkaufsleiter Schweiz der Erowa AG: «Das ‹Erowa Giant Tooling System› setzt neue Massstäbe im sicheren Spannen grosser und schwerer Werkstücke und ist ideal für rotative Anwendungen wie Fräs-Drehbearbeitungen.»(Bild:  Erowa)
Alois Bättig, Verkaufsleiter Schweiz der Erowa AG: «Das ‹Erowa Giant Tooling System› setzt neue Massstäbe im sicheren Spannen grosser und schwerer Werkstücke und ist ideal für rotative Anwendungen wie Fräs-Drehbearbeitungen.»
(Bild: Erowa)

SMM: Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Situation im Bereich Fertigungsautomation am Standort Schweiz?

Alois Bättig: Aktuell haben sehr viele Firmen zu wenig Aufträge, und das widerspiegelt sich in der Beschaffung von Maschinen und Anlagen. Auch spielen die politischen Unsicherheiten eine wesentliche Rolle und verunsichern die Unternehmen, Investitionen zu tätigen. Kurzum, wir könnten mehr Aufträge gebrauchen.

Die Fertigungsautomation in der Schweiz ist nach wie vor äusserst wichtig für unseren Standort. Gerade Automation mit entsprechenden Job-Management-Systemen hilft, die Produktion effizient zu gestalten und die Produktivität zu erhöhen.

Welche Innovationen zeigt Erowa im Bereich der Werkzeugmaschinen-Automation zur Innoteq?

A. Bättig: Wir haben unsere Erowa-Robot-Compact-Serie mit einem grösseren Gerät erweitert, welches das erste Mal in der Schweiz gezeigt wird. Der «Robot Compact 150» bietet auf wenig Standfläche viele nützliche und innovative Funktionen wie der «Robot Compact 80».

Beide Roboter haben zahlreiche gemeinsame Hauptfunktionen, doch jedes Modell besitzt auch spezifische Vorteile, welche sie ideal für unterschiedliche Werkstückgrössen und Anforderungen machen.

Als weitere Neuheit möchte ich das neue und patentierte «Erowa Giant Tooling System» erwähnen. Es setzt neue Massstäbe im sicheren Spannen grosser und schwerer Werkstücke und ist ideal für rotative Anwendungen wie Fräs-Drehbearbeitungen.

Und zu guter Letzt noch unsere weltweit einzigartige «Erowa CMM CubeScan»-Lösung. Mit dieser Software-Option lassen sich Werkstücke mithilfe eines Laserscanners innert kürzester Zeit berührungslos ausmessen. Dies geschieht, ohne ein zusätzliches Messprogramm dafür erstellen zu müssen.

Was sind die besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, Fertigungsabläufe prozesssicher zu gestalten?

A. Bättig: Hier ist der Einsatz von ausgereiften Prozessleitsystemen, wie mit unserem «JMS 4.0», von zentraler Bedeutung. Damit öffnen sich Türen zu einer neuen Ära der Effizienz und Kontrolle. Dieses innovative Prozessleitsystem verbindet nicht nur sämtliche Daten und steuert den kompletten Fertigungsprozess, sondern setzt auch Massstäbe in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsfähigkeit. Durch den automatisierten Datenfluss und die Echtzeit-Überwachung der Produktionsprozesse bietet JMS 4.0 die Grundlagen für einen nahtlosen Workflow, der den Produktionsprozess revolutioniert.

Welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?

A. Bättig: Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren Neuheiten und generell unserem Produktportfolio unseren Kunden optimale Möglichkeiten bieten, ihre Produktion effizienter zu gestalten und die Produktivität zu erhöhen. Was sich hoffentlich auf viele Anfragen, Projekte und schlussendlich Aufträge auswirkt.

Die Innoteq ist für den Schweizer Markt die Messe, die man in der zerspanenden Industrie nicht verpassen darf und unserer Branche entsprechende Lösungen aufzeigen kann, um auf dem weltweiten Markt zu bestehen.

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