3. Wegmüller-Damentag Export ohne Schädlinge und Korrosion

>> Bereits zum dritten Mal lud die Wegmüller AG zum Damentag, an dem den Teilnehmerinnen theoretisches und praktisches Fachwissen rund um das Thema Verpackung vermittelt wird. Die Wegmüller AG trägt mit diesem Anlass dem Trend Rechnung, dass immer mehr Frauen in den Bereichen Export, Verpackung und Logistik tätig sind.

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Wissenstransfer: Frauen sind in der Exportwelt untervertreten. Die Wegmüller AG versucht das zu ändern, indem sie Verpackungswissen weitergibt.
Wissenstransfer: Frauen sind in der Exportwelt untervertreten. Die Wegmüller AG versucht das zu ändern, indem sie Verpackungswissen weitergibt.
(Bild: Wegmüller)

Auch nach China kann man Exportgüter sicher in Holzkisten versenden, sofern das verwendete Holz dem ISPM-15 Standard für Schädlingsbekämpfung entspricht. Kundinnen der Wegmüller AG vertieften am dritten Damentagder Wegmüller AG in Attikon ihr Verpackungswissen. ISPM-Experte Otto Raemy vom Bundesamt für Umwelt plauderte aus dem Nähkästchen, wie Holzschwachstellen erkannt und die Einfuhrbedingungen in Übersee eingehalten werden können. Und nach dem Workshop über verschiedene Korrosionsschutzarten legten die Damen gleich selbst Hand an.

„Beim nächsten Exportprojekt weiss ich nun, wie wir die verpackte Anlage rei-bungslos durch den chinesischen Zoll bringen“ freut sich eine Teilnehmerin. Sie hat eben mit der Nagelpistole einen 160 Millimeter langen Nagel ins Holz gepfeffert und ist von dessen Wucht beeindruckt. Umso mehr schätze sie die rasche und genaue Arbeit der Verpacker aus Attikon.

Der Stempel entscheidet

Um die weltweite Verbreitung von Holzschädlingen zu vermeiden, muss Verpackungsholz für den Export behandelt werden. In der Schweiz wird das Holz erhitzt, wodurch Käfer, Würmer usw. unschädlich gemacht werden. Obwohl Rinde und auch Frassgänge somit keine Gefahr mehr darstellen, werden diese von der Wegmüller AG entfernt. Denn weltweit verfügen nicht alle ISPM-Funktionäre über denselben Wissensstand: In einigen Ländern kann eine einzige unleserliche Zahl die ISPM-Markierung ungültig machen. Die Folgen können hohe Bussen, Umverpackungskosten oder mehrere Wochen Quarantäne sein. ISPM-Experte Otto Raemy bestätigt eine weitere Tatsache: „Pflanzenschutzzeugnisse sind in den Ländern, die den ISPM-15 Standard anerkannt haben, nicht mehr nötig.“

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