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Bystronic: Innovation bei Laserquellen Faserlaser gemeinsam mit Partner entwickeln

Redakteur: Konrad Mücke

In einer strategischen Partnerschaft entwickeln Bystronic und die IPG Photonics gemeinsam die nächste Generation von Faserlasern. Darüber hinaus profitiert Bystronic von vorteilhaften Einkaufskonditionen und kann sich durch exklusive Serviceleistungen profilieren.

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Innovation vorantreiben: Dank der strategischen Partnerschaft mit IPG sieht sich Bystronic auf dem besten Weg zu einer führenden Position bei leistungsfähigen Faserlasern zum Schneiden.
Innovation vorantreiben: Dank der strategischen Partnerschaft mit IPG sieht sich Bystronic auf dem besten Weg zu einer führenden Position bei leistungsfähigen Faserlasern zum Schneiden.
(Bild: Bystronic)

Laserschneidmaschinen sind der wichtigste Umsatzträger von Bystronic. Das Kernstück der Systeme, die Laserquelle, entwickelte das Unternehmen über 30 Jahre lang selbst – zunächst für die CO2- Technologie und seit dem Jahr 2005 für den Faserlaser. Vor drei Jahren stellte der Hersteller jedoch die Inhouse-Entwicklung von Faserlaserquellen ein. «Diese Entscheidung war richtig, die Weiterentwicklung von leistungsstarken Laserquellen erfordert Know-how, das intern nicht verfügbar war», sagt dazu Christoph Rüttimann, Chief Technology Officer und Mitglied der Bystronic-Gruppenleitung. «Hinzu kommt, dass beispielsweise die optimale Abstimmung mit der Maschine und dem Schneidprozess eine Herausforderung bleibt», erklärt er weiter. Deshalb brauche Bystronic mehr als einen reinen Zulieferer, nämlich einen strategischen Partner.

Pionier der Lasertechnologie

Bystronic erhält Laserquellen vom Marktführer IPG Photonics, einem Vorreiter auf dem stark umkämpften Markt. Das im Jahr 1991 vom Physiker Valentin Gapontsev, einem Top-Erfinder und Pionier auf dem Gebiet der Hochleistungsfaserlaser, gegründete und an der Nasdaq notierte Unternehmen mit Hauptsitz in Oxford, Massachusetts, hatte sich bis 2019 zu einem multinationalen Konzern mit einem Umsatz von über 1,3 Milliarden US-Dollar entwickelt. Das Unternehmen fertigt für eine Vielzahl an Branchen, darunter die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik, die Forschung, die Unterhaltungselektronik, die Halbleiterindustrie und die Kommunikationstechnik.

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Innovative Features, exzellenter Service

Bystronic zählt im Bereich Materialbearbeitung zu den wichtigsten Kunden von IPG. Aus der reinen Lieferanten-Kunden-Beziehung wurde eine stra­tegische Partnerschaft. Im Jahr 2018 haben die beiden Unternehmen mit einem «Collaboration Agreement» gemeinsame Entwicklungsprojekte angestossen. «Das bietet uns die Möglichkeit, die Laserquellen unseren Bedürfnissen anzupassen und innovative Features für unsere Kunden zu entwickeln», sagt Christoph Rüttimann.

Eine solche Zusammenarbeit beinhaltet zum Beispiel, dass Bystronic-Techniker qualifiziert werden, um defekte Transportfasern an der Laser­quelle zu ersetzen oder Lasermodule auszutauschen. «So können wir uns durch umfassende Dienstleistungen aus einer Hand profilieren. Unsere Kunden schätzen es, einen einzigen Ansprechpartner für all ihre Anliegen zu haben», betont Christoph Rüttimann.

Wettrennen um Leistung

Die Leistung der Schneidmaschinen mit Faserlaser nahm in den letzten Jahren schnell zu. Seit zwei Jahren bietet Bystronic Maschinen mit 12 kW Laser­leistung, im kommenden Oktober wird es die nächste Leistungsstufe mit 15 kw geben. «Das ‹race for power› wird weitergehen», ist Christoph Rüttimann überzeugt. Bystronic mischt dabei ganz vorne mit – auch dank der Partnerschaft mit IPG. SMM

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