Microstep: Schneiden im Stahlbau Flexibel dank kombinierter Schneidtechnologie

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Beim Schneiden bis 140 mm dicker Platten aus Bau- und Sonderstahl profitiert die Wimo Hebetechnik GmbH im deutschen Woringen von den Vorteilen einer kombinierten Autogen- und Plasmaschneidanlage Mastercut von Microstep.

Flexibel: Auf der kombinierten Schneidanlage mit Autogen- und Plasmabrenner schneiden die Stahlbauer bei Wimo Hebetechnik in Woringen bis 140 mm dicke Platten, Rohre und Profile aus Bau- und Sonderstählen.(Bild:  Microstep)
Flexibel: Auf der kombinierten Schneidanlage mit Autogen- und Plasmabrenner schneiden die Stahlbauer bei Wimo Hebetechnik in Woringen bis 140 mm dicke Platten, Rohre und Profile aus Bau- und Sonderstählen.
(Bild: Microstep)

Zum innerbetrieblichen Transport schwerer Werkstücke, beispielsweise Stahlträger, Behälter und kompletter Maschinenbaugruppen, mit Hallenkränen entwickelt und produziert die Wimo Hebetechnik GmbH in Woringen (Allgäu) individuell konzipierte Kranunterflaschen. Zudem verwirklicht das Unternehmen mit 30 Fachkräften weitere Lastaufnahmemittel. Dazu gehören unter anderem individuell konstruierte Lasthaken, Langgut- und Coilzangen sowie Stapeljochtraversen. Spezielle Varianten eignen sich beispielsweise zum Heben von Behältern für Flüssigstahl und zum Einsatz im Schiffbau. Abgestimmt auf individuelle Forderungen stattet der Hersteller die Lastaufnahmemittel mit teilweise automatisierten Abläufen, mit integrierten Waagen und mit Sensoren für den aktuellen Zustand (Öffnen–Schlies­sen) aus. So stehen Ausführungen zur Verfügung, die sich in ein Konzept Industrie 4.0 integrieren lassen.

Vom Halbzeug zum Rohling

Zum Fertigen der Lastaufnahmemittel sind zunächst aus bis zu 140 mm dicken Platten überwiegend aus Baustahl Rohlinge zu schneiden. Mitunter sind auch Werkstücke aus besonders gegen hohe Temperaturen oder mechanischen Verschleiss beständigen Sonderstählen wie Hardox (SSAB, Stockholm) zu schneiden. Dabei arbeitete das Unternehmen im Allgäu für viele Jahre mit einer Autogen-Brennschneidanlage. Diese erwies sich inzwischen allerdings als unzureichend. Dazu sagt Nicole Moraru, Geschäftsführerin bei Wimo Hebetechnik GmbH: «Wir wollen die bestmögliche Qualität und das geht beim Zuschnitt los. Die viele Jahre genutzte Anlage lief immer perfekt, war aber in die Jahre gekommen. Wir benötigten eine neue auf dem jetzigen Stand der Technik.» Deshalb investierte sie im Jahr 2021 in eine kombinierte Plasma-­Autogenschneidanlage Mastercut von Microstep. Sie sollte flexibler sein. Für dicke Stahlplatten sollte sie über einen Autogenbrenner, für dünnere, bis etwa 40 mm dicke Bleche und speziell für filigrane Geometrien über einen Plasmaschneidkopf verfügen. Letzterer sollte dreidimensional positioniert werden können, um auch Fasen und Kanten zu bearbeiten, Schweissnähte vorzubereiten und Kennzeichen auf den Blechen anzubringen.

Bildergalerie

Für dick und dünn

«Wir haben zwar Vergleichsangebote eingeholt, für uns war aber immer klar, dass wir am liebsten wieder eine Microstep-Anlage haben wollen», betont Nicole Moraru. Ein Besuch im ehemaligen CompetenceCenter Süd des Maschinenherstellers brachte die Entscheidung für die Baureihe Mastercut. «Wir wurden gut beraten zu allen Themen rund um die Schneidanlage. Wir haben am Ende das gekauft, was wir auch brauchen und nichts darüber hinaus», erläutert Nicole Moraru. Seit März des Jahres 2021 nutzen die Spezialisten in Woringen eine kombinierte Schneidanlage Mastercut. Sie ist mit Plasmarotator und Autogenbrenner ausgestattet. Sie verfügt über eine Arbeitsfläche für 4500 × 2000 mm messende Bleche. Zudem hat sie einen Schacht zum Bearbeiten von Rohren und Profilen. Eine angebaute Absauganlage nimmt Partikel direkt auf und verhindert so eine unerwünschte Kontamination der Umgebungsluft. Mit Hilfe des Plasmarotators kann die Anlage bis 47° geneigte Fasen zum Vorbereiten von Schweissnähten anarbeiten. Da der Plasma­brenner auch filigrane Blechteile zuverlässig und genau schneidet, haben die Woringer Fertigungstechniker das Beschaffen solcher Werkstücke von externen Laserschneidbetrieben deutlich reduziert.

(kmu)

(ID:50092421)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung