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Der Laserstrahl gelangt über ein Laserlichtkabel dorthin, wo er gebraucht wird. Das kann der Schneidkopf an der TruMatic 6000 fiber sein, eine Schweisszelle oder eine andere Trumpf-Maschine, die den Laser als Werkzeug nutzt. Möglich ist das über das sog. «LaserNetwork», indem sich mehrere Anlagen den TruDisk 3001 teilen und ihn optimal auslasten. Für Unternehmen, die in das Laserschweissen einsteigen möchten, bietet sich diese Möglichkeit an. Ausserdem ist der Laser durch seinen hohen Wirkungsgrad sehr energieeffizient.
Intelligente Funktionen
Um die Nebenzeiten so gering wie möglich zu halten, bietet Trumpf eine Vielzahl an Optionen. Dazu zählen neben Automatisierungslösungen für Materialfluss und Werkzeugwechsel auch sog. «Smart Functions». Darüber erkennt die Maschine, ob ein Handlungsbedarf vorliegt und handelt selbständig.
Die Funktion «Smart Punch» Monitoring erkennt z. B. einen Stempelbruch, stoppt die Maschine und informiert den Maschinenbediener. «Smart Load» positioniert das Blech präzise auf der Maschine, auch wenn dieses zuvor unsauber auf dem Stapel lag – ohne Eingreifen des Bedieners. Und «Smart Unload» optimiert den Entladeprozess: Die Maschine erkennt, wenn z. B. ein Teil beim Entladen im Restgitter hängen bleibt, und löst die Situation selbständig. Das manuelle Einölen der Bleche entfällt ebenfalls, da eine Sprühschmierung unter der starren Rutsche vor der Matrizenaufnahme diese Aufgabe erfüllt. Das automatische Be- und Entladen übernimmt, wenn erwünscht, der «SheetMaster» über einzeln ansteuerbare Saugermodule.
Der Werkzeugwechsel erfolgt schnell über das Linearmagazin. Dort finden je nach Format und Anzahl der verwendeten Pratzen (max. vier) bis zu 23 Werkzeuge Platz. Ein Werkzeugwechsler mit einem Speicher für 40 zusätzliche Werkzeugstationen ist integrierbar. Alternativ speichert und wechselt der «ToolMaster» 40 bis 70 Werkzeuge.
Perfekt zugänglich
Alle entscheidenden Stellen an der Maschine sind leicht zugänglich, sowohl für die Stand-Alone-, als auch die automatisierte Version. Grosse Schiebetüren ermöglichen an der Stand-Alone-Umhausung das Abladen von Blechen unterhalb der Maschinentische – ohne Lichtschrankenpfosten, der im Weg stehen könnte – und grosse Sichtfenster geben Einblick in den Arbeitsraum. Trotz des offenen Konzepts bietet die Maschine mit der Laserschutzklasse Eins die volle Sicherheit bei der Nutzung eines Festkörperlasers. Da die Umhausung nur dann geschlossen sein muss, wenn der Festkörperlaser seine Leistung entfaltet, kann im Stanzbetrieb mit offenen Türen gearbeitet werden. <<
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