Georg Fischer mit Ergebnissprung

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Georg Fischer wuchs im ersten Halbjahr 2011 deutlich stärker als die entsprechenden Absatzmärkte. Alle drei Unternehmensgruppen (Automotive, Piping Systems, GF Agie Charmilles) nutzten die sich fortsetzende weltweite wirtschaftliche Erholung und trugen zum zweistelligen Umsatzwachstum bei.

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Georg Fischer konnte im ersten Halbjahr 2011 in allen drei Geschäftsbereichen Umsatz und Ergebnis steigern. (Bild: Georg Fischer)
Georg Fischer konnte im ersten Halbjahr 2011 in allen drei Geschäftsbereichen Umsatz und Ergebnis steigern. (Bild: Georg Fischer)

Der Umsatz des Unternehmens stieg um 10 Prozent auf CHF 1861 Mio. In lokalen Währungen betrug das Wachstum 24 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich ebenfalls deutlich im ersten Halbjahr 2011 und lag bei CHF 130 Mio., im Vergleich zu CHF 73 Mio. im gleichen Zeitraum 2010. Entsprechend stieg die EBIT-Marge auf 7 Prozent, im ersten Semester 2010 betrug sie noch 4,3 Prozent. Dank des grösseren Geschäftsvolumens, der gleichzeitig verbesserten Kostenbasis und der Preisanpassungen konnten die negativen Währungseffekte weitgehend aufgefangen werden.

Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) betrug 14,6 Prozent. Das bringt Georg Fischer bereits in die Nähe des Ziels von 15 Prozent in 2012. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 124 Prozent und lag bei CHF 92 Mio.

Der Personalbestand stieg um rund 800 auf 13220 Personen, dies hauptsächlich aufgrund des Ausbaus in Asien.

Die Geschäftsbereiche im einzelnen

GF Piping Systems steigerte den Umsatz um 4 Prozent auf CHF 607 Mio. (17 % in lokalen Währungen). Hauptwachstumstreiber war die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach Industrieanwendungen. In Europa entwickelte sich die Nachfrage unterschiedlich. Die Bereiche Versorgung und Gebäudetechnik setzten in Nordeuropa (einschliesslich Deutschland) erheblich mehr um, während die Verkäufe in Südeuropa erneut stagnierten. Gesamthaft verbesserte sich das Betriebsergebnis deutlich auf CHF 80 Mio. (erstes Halbjahr 2010: CHF 65 Mio.), die EBIT- Marge stieg von 11,1 auf 13,2 Prozent.

GF Piping Systems verfügt über bedeutende Produktionsstätten in Asien und Amerika. Damit ist das Fremdwährungsrisiko gegenüber dem US-Dollar wesentlich abgesichert. Ein grosser Teil der in der Schweiz gefertigten Produkte wird jedoch in die Eurozone exportiert, was zu signifikanten Währungseffekten führt.

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