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Visualisierung Getriebespindel, Sensormodul und mehr

| Redakteur: Anne Richter

>> Die Weiss Spindeltechnologie GmbH präsentiert auf der EMO den Aufbau und die technischen Daten der modularen Getriebespindel in animierter, digitaler Form. Zudem wird auf dem in Nachbarschaft befindlichen Messestand des Weiss-Entwicklungspartners ZF Friedrichshafen AG eine modulare Getriebespindel mit Werkzeugschnittstelle SK50 in voller Grösse ausgestellt.

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Im Mittelpunkt des Messeauftrittes von Weiss steht eine modulare Motor-Getriebespindeleinheit für grosse Fräsbearbeitungs- und Portalfräszentren.
Im Mittelpunkt des Messeauftrittes von Weiss steht eine modulare Motor-Getriebespindeleinheit für grosse Fräsbearbeitungs- und Portalfräszentren.
(Bild: Weiss)

ari. Auf einem gemeinsamen Stand mit dem Mutterkonzern Siemens stellt die Weiss Spindeltechnologie GmbH, Schweinfurt, verschiedene Neuheiten vor. Im Mittelpunkt steht eine modulare Motor-Getriebespindeleinheit (kurz: MGS), die sich insbesondere für grosse Fräsbearbeitungs- und Portalfräszentren eignet. Werkzeugmaschinenhersteller können damit ihre Maschinen besonders variabel gestalten.

Darüber hinaus präsentiert Weiss mit der HSK-A63-Fräseinheit eine Werkzeugmaschinenspindel, die besonders hohe Leistung (100 kW) und Drehzahl (30 000 min-1) erzielt. Sie wird vor allem zur Zerspanung von grossvolumigen Aluminium-Strukturbauteilen benötigt, wie sie beispielsweise in der Flugzeugindustrie zum Einsatz kommen. Die Fräseinheit ist gemeinsam mit einem Sinamics S120 High Frequency Drive zu sehen – einem Antrieb, der von Siemens-Ingenieuren speziell für Spindeln mit hoher Leistung und hohen Drehzahlen entwickelt wurde.

Wichtige Spindeldaten im Überblick

Mit dem Spindelsensormodul, das mit der Siemens-CNC Sinumerik 840D sl kombiniert ist, stellt Weiss an der HSK-A63-Fräseinheit zudem einen sogenannten systemintegrierten Spindelmonitor vor. Highlight hierbei: Mit nur einer Drive-CLiQ-Leitung werden von der Spindel an den Sinamics-Antrieb Signale für Motortemperatur, Lagertemperatur, Drehgeber und Spannzustandsabfrage digitalisiert übertragen und auf dem Bildschirm der Sinumerik 840D sl visualisiert. So erhält der Anwender mit nur wenigen Blicken wichtige Spindeldaten, die er ansonsten gar nicht oder nur durch zusätzlichen Programmieraufwand erzeugen könnte.

Darüber hinaus zeigen die Schweinfurter Spindelspezialisten Weiterentwicklungen ihrer Hybrid-Spindelbaureihe – einer sehr wirtschaftlichen Lösung, die hohe Qualitätsansprüche erfüllt. Im Fokus steht hier zum einen die neue, vereinfachte Befestigung der Hybrid-Spindel an den Maschinenschlitten. Zum anderen ist eine Variante mit Öl-Luft-Schmierung und Spindelkopfkühlung zu sehen. Stabile Bearbeitungsgenauigkeit und hohe Dauerdrehzahlen sind Merkmale, die insbesondere von Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau gefordert werden. Weiss erfüllt diese jetzt auch mit der kostengünstigen Hybrid-Spindel. <<

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