Rigging System GIS-Rigging-System: flexibel und hochsicher

Von Arthur Kemény

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Pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum des Campus Sursee wurde die neue Eventhalle eingeweiht. Mit einer Fläche von 800 m2 und modernster Infrastruktur bietet sie für unterschiedlichste Anlässe den passenden Rahmen. Ein innovatives Rigging-System verbindet maximale Flexibilität mit höchster Sicherheit.

Die hier eingesetzten GIS-Elektrokettenzüge LP500 D8Plus besitzen Getriebeendschalter mit zwei zusätzlichen Not-Aus-Kontakten. Die Wegmessung erfolgt am Kettenrad und die beiden unabhängigen DC-Federdruckbremsen sitzen auf der selben Welle (von links).
Die hier eingesetzten GIS-Elektrokettenzüge LP500 D8Plus besitzen Getriebeendschalter mit zwei zusätzlichen Not-Aus-Kontakten. Die Wegmessung erfolgt am Kettenrad und die beiden unabhängigen DC-Federdruckbremsen sitzen auf der selben Welle (von links).
(Bild: GIS AG)

Im Campus Sursee werden in kurzen Abständen unterschiedlichste Anlässe durchgeführt. So veranstaltet ein Verband einen mehrtägigen Event und kombiniert ihn mit einer Ausstellermesse, ein innovatives Elektroauto wird einem Fachpublikum vorgestellt oder Musikkonzerte finden statt. Sowohl modernste Audio-/Video-Technik als auch das vollmotorisierte Rigging sorgen in der neuen Eventhalle für höchste Flexibilität. Die beiden Firmen B+T Bild+Ton AG als Generalunternehmung und GIS AG realisieren dieses Rigging-System gemeinsam.

Sichere Flexibilität

Eine Hallenfläche von rund 800 m2 lässt sich bei Bedarf in schallisolierte Hälften unterteilen. Die Eventhalle ist mit 12 Längstraversen (sogenannte Trusses) ausgestattet, welche von insgesamt 24 Elektrokettenzügen GIS LP500 D8Plus gehalten werden. Ab Hallendecke erfolgt die Zuleitung für jede Traverse über eine faltbare Energiekette. Zur Grundausrüstung gehören Leuchten sowie Lautsprecher (AV-Technik).

Bildergalerie

Jeder GIS-Motor ist als Kletterzug an der Hallendecke aufgehängt und lässt sich einzeln ansteuern. Ein Zusammenfassen in Gruppen ermöglicht das synchrone Anheben und Absenken der Traversen. Dank des exzellenten Gleichlaufs ist ihre präzise Positionierung stets gewährleistet. Die Steuerung überwacht jede Einzellast lückenlos und protokolliert sämtliche Bewegungen. Bei Überlast wird das Anheben blockiert, jedoch ist ein kontrolliertes Absenken noch möglich.

GIS-Motoren in anwendungsspezifischer Ausführung

Bei den eingesetzten Elektrokettenzügen, in der Ausführung D8Plus, dürfen sich Personen unter der ruhenden Last aufhalten. Eine unabhängige, zweite DC-Federdruckbremse und die 8-fache Kettensicherheit sind Bedingung hierzu. Zwei Not-Aus-Kontakte ergänzen die Getriebeendschalter für obere und untere Hakenposition. Jeder Motor enthält sowohl Lastmessbolzen für die Lastüberwachung als auch Absolutdrehgeber für die Messung der Hubhöhe. Er besitzt eine eigene IP-Adresse und eine ins Gehäuse integrierte TCP/IP-Kommunikationsschnittstelle, mit einer aussen liegenden RJ45- Steckdose.

Störungsfreie Kommunikation

In einem Nebenraum befindet sich das Hirn des Rigging-Systems, welches ein 19-Zoll-Rack, mit Server, Netzwerk-Switches und Ports (POE) für die 24 Motoren umfasst. Dank kabelgebundener Kommunikation findet über das LAN ein störungsfreier Datenverkehr zwischen Bedienteil, Server und Kletterzügen statt. Die Bedienung erfolgt an einem Touch-Controller, der durch einen rastenden Not-Aus-Schalter und eine grüne Go-Taste komplettiert wird. Nachdem sein Netzwerkkabel an eine der drei Kommunikationssteckdosen in der Halle angeschlossen ist, werden die Motoren, mit aktueller Hubhöhe und Last, angezeigt: je nach gewählter Steckdose für die gesamte Eventhalle oder nur eine der beiden Hallenhälften.

Individuell, als Gruppe oder alle gemeinsam, aber immer sicher!

Auf dem Touch-Controller wird nun die Zielhöhe für einen einzelnen oder eine Gruppe von Kettenzügen eingegeben. Fünf vordefinierte Kombinationen lassen sich schnell und bequem anwählen. Jedoch kann die Bedienperson auch eine Gruppe individuell zusammenstellen. Zusätzlich ist das Programmieren von Szenen möglich. Mit den gewünschten Hubhöhen sind sie später einfach abrufbar. Nachdem die Voreinstellungen getätigt sind, erfolgt mittels gedrückt gehaltener Go-Taste das Anheben oder Absenken.

Vorkehrungen zur Fernwartung und ein Servicevertrag mit GIS sichern den sorglosen Betrieb des Rigging-Systems für die Zukunft. SMM

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