Sektion Schaffhausen

>> Ehrenmitglieder der Sektion Schaffhausen

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Die Einstellung des ersten vollamtlichen Zentralsekretärs war verbunden mit grösseren Umwälzungen innerhalb des Verbandes. Als Nachfolger des Vorgängers Hans Wenzler, der den Verband über viele Jahre beinahe im Alleingang geführt hatte, wurde an der Delegiertenversammlung in Lenzburg im Jahre 1993 Heinz Schäfer zum neuen Zentralpräsidenten gewählt.

Heinz Schäfer: Nach einigen internen Turbulenzen trafen sich in Weinfelden einige Persönlichkeiten des Verbandes, um mich nach langem Zureden zu überzeugen, dass man in mir einen geeigneten Nachfolger als Präsident von SWISSMECHANIC gefunden habe. Zusammen mit dem neuen Zentralsekretär, Robert Z. Welna, gelang es uns innert kürzester Zeit wieder Fahrt aufzunehmen und das Verbandsschiffchen in eine erfolgsversprechende Zukunft zu steuern. Anstatt der eingeplanten 3-jährigen Amtsperiode kam nochmals eine Amtsperiode von 4 Jahren hinzu. Meine Ablösung fand übrigens im Jahre 2000 in der Ratshauslaube in Schaffhausen statt, wo ich mein Amt meinem Nachfolger Peter Spuhler übergeben konnte.

Vreny Stamm: Schaffhausen war schon vorher immer eine aktive Sektion. Mit drei Schaffhauser Exponenten, nämlich Heinz Schäfer, Walter Kessler und Anton Renggli, waren wir insbesondere in der Berufsbildung sehr fortschrittlich und aktiv, aber auch sehr autonom. Dies wurde vom Vorgängerpräsidenten sehr geschätzt, und man liess uns unsere «föderalistischen» Freiheiten.Mit der Anstellung eines Zentralsekretärs kamen plötzlich neue Vorstellungen und Ideen zur Weiterentwicklung gesamtschweizerischer Berufsbilder. Als selbständige und mit vielen Freiheiten ausgestattete Sektion fiel es uns anfänglich echt schwer, diesen «Haufen» an Neuerungen zu akzeptieren. In vielen, teils intensiv, aber immer sachbezogen geführten Gesprächen konnte schlussendlich immer eine für alle Seiten konstruktive Lösung gefunden werden.

Walter Kessler: Bei uns als kleiner selbständiger Sektion, die bis anhin recht gut ihre Geschäfte erledigt hatte, konnten die Direktiven von Weinfelden zu Beginn nicht immer mit Freude aufgenommen werden. So kam es manchmal vor, dass wir innerhalb unseres Vorstandes klar zum Ausdruck brachten, dass diese von Weinfelden vorgeschlagen oder verordneten Neuerungen nicht im Sinne der Sektion sein könnten und diese «Quasi-Zentralisierung» rundherum abzulehnen sei. Wir haben uns immer als eine abgeschlossene Einheit ennet des Rheins betrachtet und benötigten eigentlich keine Einmischung von aussen.

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