Sektion Schaffhausen

>> Ehrenmitglieder der Sektion Schaffhausen

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Abschliessend möchten wir als SWISSMECHANIC-Dachorganisation gerne wissen, welches sind denn Eure Erwartungen an SWISSMECHANIC, die in Zukunft angepackt oder weiter ausgebaut werden sollten?

Walter Kessler: Als erstes sollte weiterhin die Berufsausbildung gefördert werden. Heute bin ich überzeugt, dass der eingeschlagene zentralistische Weg der Berufsbildung mit der Bereitstellung des Lehrstellenmarketings, den Ausbildungs- und Prüfungsunterlagen sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen gut gewählt wurde. Die dezentrale Umsetzung der Ausbildung der Lernenden in den ÜK-Zentren und den Betrieben innerhalb einer Sektion ist ein gut eidgenössischer Kompromiss.

Vreny Stamm: Die Berufsausbildung ist bestimmt ein wichtiges Standbein des Gesamtverbandes und der Sektionen. Ebenso bin ich jedoch überzeugt, dass für eine erfolgreiche Zukunft die Einsicht in den Sektionen Einzug halten muss, dass es zusätzlich auch vermehrt Anstrengungen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Politik erfordert. Nur dann wird es möglich sein, auf Augenhöhe mit anderen Verbänden wie z.B. mit Swissmem nach Synergien oder nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.

Anton Renggli: Als Aussenstehender habe ich vermehrt den Eindruck, dass die Denkweise der SWISSMECHANIC-KMU-Unternehmer in der Dachorganisation nicht immer genügend akzentuiert vertreten wird. Durch die Einbindung des Verbandes in übergeordnete Dachorganisationen geht vielfach das Gedankengut unserer Mitglieder unter oder wird verwässert. Ein typisches Beispiel ist die im März vom Volk mit über 60 Prozent angenommene sogenannte Abzocker-Initiative. Diese deutliche Zustimmung zur Vorlage widerspiegelt vielfach auch die Meinung unserer Mitglieder. Leider wird das Empfinden unserer Mitglieder heute in der Dachorganisation nicht mehr so wahrgenommen, wie ich das mir vorstellen könnte. Ich habe nichts dagegen, wenn Repräsentanten von SWISSMECHANIC im National- oder Ständerat Einsitz nehmen können. Trotzdem glaube ich, dass wir primär unsere Vertretungen auf kommunaler und kantonaler Ebene haben müssen. Nur dort können wir direkt Einfluss auf die Politik nehmen, die auch unseren KMU-Betrieben zu Gute kommt.

Heinz Schäfer: Ich bin der Auffassung, dass der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unbedingt weiter ausgebaut werden sollte. Bekanntlich sagt man ja: «Tue Gutes und sprich darüber». Diesbezüglich hätte unser Verband bestimmt noch sehr viel «Gutes» vorzuweisen. Positive Aktivitäten, die vielfach weder von der Öffentlichkeit, noch von unseren Verbandsmitgliedern wahrgenommen werden. Die vermehrten Aktivitäten könnten auch dazu führen, auf diesem Wege neue Verbandsmitglieder zu gewinnen, wenn diese überzeugt sind, dass die Aktivitäten des Verbandes vielversprechend sind und ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis für einen KMU-Betrieb darstellen. <<

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