Spanntechnik

Haimer legt Punktlandung mit 1. Open House-Veranstaltung hin

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Demonstrationen thematisieren aktuelle Herausforderungen in der Zerspanung

Um Kunden und Interessenten schnell und unkompliziert wichtige Unterschiede bei Werkzeugaufnahmen und Werkzeugen vorführen zu können, haben die Zerspanungsspezialisten aus Igenhausen eine Vielzahl an Demonstrationen ausgearbeitet, die auch beim Open House überzeugen konnten. Sie thematisieren die aktuellen Herausforderungen in der Zerspanung und geben Aufschluss über die unterschiedlichen Stärken verschiedener Werkzeugaufnahmen. Sie führen das Auszugverhalten bei verschiedenen Spannfuttern in der Schwerzerspanung vor oder zeigen die Auswirkung von Unwucht bei Fräs- oder Ausspindeloperationen auf.

Ein konkretes Beispiel: Beim Vergleich von Werkzeugaufnahmen werden verschiedene Aufnahmesysteme bei gleichen Rahmenbedingungen getestet, dabei Fräsgeräusche gemessen und anschließend die Oberflächen verglichen, um die Stärken und Schwächen des jeweiligen Aufnahmetyps herauszuarbeiten. Anhand der Ergebnisse erschließt sich dem Anwender, dass durch innovative Aufnahmegeometrien, wie etwa bei der patentierten Haimer Power Serie, das Zeitspanvolumen deutlich gesteigert und die Werkstückoberflächen verbessert werden können.

Ein weiterer Test verdeutlicht Unterschiede beim Fräsen durch den Einsatz von Werkzeugen mit Haimer Spanbrecher-Geometrie. Gesteigerte Prozesssicherheit durch kurze Späne spricht für den Einsatz der Spanbrecher-Variante, denn so können sich keine langen Späne am Werkstück verhaken und zum Fräserbruch führen. Die bessere Spanabfuhr der kurzen Späne beugt zudem der Gefahr eines Spänestaus am Späneförderer vor.

Während des Jahres finden im Anwendungszentrum nicht nur standardisierte Demos statt, sondern es werden auch spezifische Kundenanwendungen mit neuen Frässtrategien ausgelegt und optimiert oder der Blickwinkel auf die gesamte Prozesskette der Zerspanung gerichtet. So wird die Wichtigkeit des Werkzeugwuchtens für die Gesamtprozesskette in einer Praxisvorführung aufgezeigt.

In einer Ausspindeloperation lässt sich demonstrieren, dass ein mit der Haimer Auswuchtmaschine Tool Dynamic in nur zwei Minuten feingewuchtetes Gesamtwerkzeug den entscheidenden Unterschied in Sachen Prozesssicherheit und Toleranz macht. Dabei wird schnell klar, dass sich die Vibrationen der nicht feingewuchteten Werkzeuge stark auf die Spindellebensdauer der Werkzeugmaschine auswirken.

Ein Haimer-Kunde, die Firma Henkel Modellbau, bestätigt dies aus eigener Erfahrung. Marco Scheffel, Abteilungsleiter mechanische Bearbeitung bei Henkel Modellbau in Biedenkopf-Breidenstein, berichtet: «Seitdem wir mit der Auswuchtmaschine Haimer Tool Dynamic Comfort unsere Komplettwerkzeuge feinstwuchten, hat sich bei uns in der Produktion die Spindellebensdauer der Maschinen, auf denen ausschließlich Bauteile mit allerhöchster Oberflächenanforderung laufen, von durchschnittlich 5000 auf rund 8000 Betriebsstunden erhöht. Außerdem haben wir dadurch eine höhere Prozesssicherheit in der Zerspanung generiert.»

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