Vor allem im ersten Jahr war für Wörgartner die enge Zusammenarbeit mit den Experten von Kern und Hitachi wichtig. «Anfangs habe ich beispielsweise ein ganzes Fertigungsprojekt zusammen mit Alexander Zechner in unserem CAM-System programmiert», erläutert der Unternehmer. Gerade wenn man fast nur Unikate fertigt, tauchen zumindest in der Anfangsphase ständig neue Herausforderungen auf. Profitiert hat der Werkzeugbauer dabei davon, dass Stephan Zeller und Alexander Zechner ihre Produkte auch aus der Praxis kennen und daher viele gute Tipps geben konnten. Für die aktuell erforderliche Präzision hat der Werkzeugbauer die Prozesse auf seiner Triton jetzt fest im Griff. «Falls wir die Toleranzen noch einmal halbieren möchten – von den aktuellen +/–4 auf +/–2 µ –, müssten wir allerdings noch einiges dazulernen», ist sich Wörgartner sicher.
Die Bilanz von Kern Triton in Kombination mit Hitachi-Werkzeugen und dem Kern-Mikrowerkzeuginspektor ist für den Firmenchef nach gut einem Jahr sehr positiv: «Wir sind ab der ersten Stunde erfolgreich.» Und ausgelastet ist die Maschine mittlerweile mehr als gut. «Wir arbeiten normalerweise zweischichtig, müssen aber mit der Triton immer wieder eine dritte Schicht einlegen», erläutert der Firmenchef. Um dies abzufedern und weitere Kapazitäten zu schaffen, hat Wörgartner bereits einen Plan, der auch Kern gefällt: «Ich kann mir vorstellen, demnächst in eine zweite Maschine zu investieren.» <<