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Kölner Karneval Helau und Alaaf - nicht ohne Logistik

Redakteur: Robert Weber

In den Karnevals- und Fastnachthochburgen in Deutschland wird fleissig gefeiert. Die Fasnacht fordert jedoch auch die Logistiker von Mainz bis Köln. Unser Kollege Robert Weber von MM Logistik mit einem Lagebericht

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Die tollen Tage erfordern Höchstleistungen in Sachen Logistik.
Die tollen Tage erfordern Höchstleistungen in Sachen Logistik.
(J. Rieger, Köln/Festkomitee Kölner Karneval)

Das Hauptaugenmerk vieler Jecken liegt am Rosenmontag auf einer der Karnevalshochburgen der Republik: Köln. Im vergangenen Jahr nahmen 12.824 Personen am Umzug teil und präsentierten 1,2 Millionen Jecken am Straßenrand ihre Kostüme. 99 Traktoren ,99 Bagagewagen und drei Instandsetzungsfahrzeuge waren im Einsatz.

300 t Süßigkeiten, über 700.000 Schokoladentafeln, 300.000 Strüßjer und über 220.000 Pralinenschachteln wurden geworfen. Für den Notfall standen letztes Jahr 22 Unfallhilfsstellen am Zugweg (4 mit Arzt), 70 Sanitärtrupps und 523 Helferinnen und Helfer bereit. Die Bilanz: 213 Einsätze, 55 Transporte in Krankenhäuser, 5 Notarzteinsätze und 3 Notfallseelsorger-Einsätze.

390 Kubikmeter Müll in den Straßen

Auch in der Gastronomie ist an den tollen Tagen Logistikkompetenz gefragt. Bis zu 50 Kölsch in einer Minute werde gezapft, berichte die „Kölnische Rundschau“ und in den Nebenstraßen der Kneipen parken die Lkw-Anhänger, um die Lokale schnell wieder mit Getränken zu versorgen.

Logistik agiert im Hintergrund

„Die ganze Logistik sollen die Gäste aber nicht merken“, erklärte ein Wirt der Lokalpresse. Er rechnet mit einer Glasbruchrate von 50%. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei. Der Abbau kann dann schon mal schnell zwei Tage dauern, heißt es.

Dann muss der Müll entsorgt werden: 390 Kubikmeter Müll waren es 2012. 95 Fahrzeuge und 200 Mitarbeiter waren im Einsatz.

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