Neubau Hermle investiert in neue Montagehalle

Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG investiert in eine neue Montagehalle und in das leibliche Wohl der Besucher und Schulungsteilnehmer, denn das Unternehmen baut ein Betriebsrestaurant und eine neue Montagehalle für die Grossbearbeitungszentren und die Automatisierungstochter Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH

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(Bild: Hermle)

Die Berthold Hermle AG baut ein Betriebsrestaurant und eine neue Montagehalle für die Grossbearbeitungszentren und die Automatisierungstochter Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH. Um den immer mehr steigenden Besucherzahlen und den Schulungsteilnehmern auch in puncto Verpflegung ein entsprechendes Umfeld bieten zu können, wurde der Neubau des neuen Betriebsrestaurants "Verweilzeit" bereits im November 2013 begonnen. In nur 4 Monaten Bauzeit, pünktlich zur Hausausstellung im April 2014 konnte das Restaurant eröffnet werden. Es bietet für ca. 80 Personen Platz.

Der Bau einer neuen Produktions- und Montagehalle am Standort Gosheim wurde im April begonnen und soll im November 2014 bezugsfertig sein. Zukünftig werden in der Produktions- und Montagehalle die C 50 und C 60 Maschinenmodelle montiert. Ebenso zieht die Hermle Automationstochter, die Hermle-Leibinger Systemtechnik GmbH von Tuttlingen nach Gosheim und wird in der Produktions- und Montagehalle alle Automationslösungen für Hermle Maschinen produzieren. Auch Büros und Sozialräume mit über 1700 m2 Nutzfläche werden in einem zweiten Hallenabschnitt adaptiert.

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Die Highlights der neuen Montagehalle sind:

  • Produktions- und Montagefläche mit über 2000 m² Produktionsfläche
  • Hallenhöhe 12 m
  • Hallenkranhöhe 9 m
  • Doppelstöckiges Gebäude mit einer zusätzlichen Fläche von über 1700 m² für Büro und Sozialräume

Gute Auftragslage

Hermle erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Auftragsrekord: Der konzernweite Bestellungseingang für 2013 erhöhte sich um rund 15% auf über 350 Mio. Euro (Vj. 306,1). Der Orderbestand zum Jahresende nahm im Stichtagsvergleich um rund die Hälfte auf gut 130 Mio. Euro zu (Vj. 87,0). Damit verfügt der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller über ein solides Auftragspolster.

Auch beim Konzernumsatz konnte Hermle 2013 mit mehr als 305 Mio. Euro den bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahr nochmals leicht übertreffen (Vj. 302,7). Dabei profitierte das Unternehmen von einem starken Auslandsgeschäft. Der Jahresüberschuss lag mit rund 45,5 Mio. Euro leicht unter dem 2012er Vergleichswert (Vj. 46,0). Daraus errechnet sich wieder eine überdurchschnittlich hohe Netto-Umsatzrendite von rund 15 %.<<

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