Bearbeitungszentren/Fräsmaschinen Hermle meldet Auftragsplus von 22 %

Redakteur: Jürgen Schreier

Mit einem Plus beim Auftragseingang von 22 % hat der Gosheimer Hersteller von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren das erste Halbjahr 2013 abgeschlossen. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet das Werkzeugmaschinenunternehmen einen Umsatz auf Vorjahresniveau.

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Im Ausland verkaufen sich Hemle-Maschinen prächtig. Das Bild zeigt ein Hermle-Bearbeitungszentrum im Einsatz bei einem dänischen Kunden.
Im Ausland verkaufen sich Hemle-Maschinen prächtig. Das Bild zeigt ein Hermle-Bearbeitungszentrum im Einsatz bei einem dänischen Kunden.
(Bild: Hermle)

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte ihren Auftragseingang im ersten Halbjahr 2013 deutlich steigern: Konzernweit gingen neue Bestellungen im Wert von 186,3 Mio. Euro ein, gut 22 % mehr als im Vergleichszeitraum 2012 mit 152,2 Mio. Euro. Die Nachfrage stützte sich allein auf das Ausland, wo der Auftragseingang um fast 48 % auf 126,6 Mio. Euro (Vj. 85,7) zulegte. Das Bestellvolumen im Inland nahm dagegen um rund 10 % auf 59,7 Mio. Euro (Vj. 66,5) ab.

Konzernumsatz erreichte im ersten Halbjahr 2013 ungefähr den Vorjahreswert

Zum Stichtag 30. Juni 2013 verfügte der schwäbische Werkzeugmaschinenhersteller über einen Auftragsbestand von 138,3 Mio. Euro; das waren gut 37 % mehr als vor Jahresfrist und fast 59 % mehr als per Ende 2012.

Beim Konzernumsatz erzielte der Hermle-Konzern in den ersten sechs Monaten 2013 mit 135 Mio. Euro fast exakt den Vorjahreswert. Dabei stieg der Auslandsumsatz um rund 4 % auf 78,4 Mio. Euro (Vj. 75,6), das Inlandsvolumen ging um etwa 5 % auf 56,6 Mio. Euro zurück (Vj. 59,4). Die Exportquote erhöhte sich auf 58,1 % (Vj. 56,0 %).

Auch das Betriebsergebnis (EBIT) konnte Hermle in etwa stabil halten. Von Januar bis Juni 2013 belief sich das EBIT konzernweit auf 20,6 Mio. Euro (Vj. 20,7). Zuzüglich des Finanzergebnisses, das aufgrund des niedrigen Zinsniveaus von 0,4 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro zurückging, wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 20,7 Mio. Euro ausgewiesen (Vj. 21,1).

Solide Finanz- und Vermögenslage abermals verbessert

Daraus errechnet sich eine Brutto-Umsatzmarge von 15,3 % (Vj. 15,6 %). Nach Steuern ergab sich ein Periodenüberschuss von 14,9 Mio. Euro gegenüber 15,2 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das gute Ergebnis stärkte die solide Finanz- und Vermögenslage von Hermle weiter. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Stichtag 30. Juni 2013 im Vergleich zum Jahresende 2012 um 13,4 Mio. Euro auf 98,7 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote belief sich ähnlich wie zum Jahreswechsel auf über 70 %.

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