Firmennachrichten Hermle mit starkem Geschäftsjahr 2011
Die Hermle AG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück blicken. Der Auftragseingang erreichte einen neuen Höchststand und auch der Konzernumsatz sowie der operative Gewinn verzeichneten ein starkes Wachstum.
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Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig zulegen: Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers nahm 2011 konzernweit um 56,4 % auf den bisherigen Spitzenwert von 319,6 Mio. Euro zu (Vj. 204,3). Davon kamen 155,2 Mio. Euro (+ 45,1 %) aus dem Inland und 164,4 Mio. Euro (+ 68,9 %) aus dem Ausland. Hermle profitierte vom anhaltenden Trend zu automatisierten und hochwertigen Anlagen. Gefragt waren vor allem Grossmaschinen und die von Hermle entwickelten MT-Varianten (Mill/Turn), die nicht nur Fräsen, sondern auch Drehen können.
Da Hermle flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren kann, führte der starke Bestelleingang rasch zu einer entsprechenden Ausweitung des Geschäftsvolumens. „Durch unser Konzept des atmenden Unternehmens und die hohe Motivation der Mitarbeiter konnten wir auch die extremen Nachfragespitzen zur Jahresmitte bewältigen", zeigt sich Vorstandssprecher Dietmar Hermle zufrieden.
Konzernumsatz beinahe auf Vorkrisen-Niveau
Insgesamt vergrösserte sich der Hermle-Konzernumsatz 2011 um 43,6 % auf 269,3 Mio. Euro und lag damit wieder fast auf Vorkrisenniveau. Im Inland erzielte Hermle einen Zuwachs um 40,7 % auf 136,1 Mio. Euro und im Ausland um 46,7 % auf 133,2 Mio. Euro. Neben den im Vorjahr neu vorgestellten Maschinenmodellen entwickelten sich auch der Servicebereich und das Nachrüstgeschäft mit Automatisierungskomponenten positiv.
Neubau bringt effizienter Abläufe
Zusätzlich zu dem kräftigen Wachstum setzte Hermle 2011 erfolgreich ein Grossprojekt am Firmensitz in Gosheim um: In der Rekordbauzeit von nur sechseinhalb Monaten wurden ein neues Lager- und Logistikzentrum errichtet und anschliessend bei laufendem Betrieb in nur drei Wochen bezogen. Mit dem neuen Gebäude konnten die Abläufe im gesamten Unternehmen verbessert und weitere Kapazitäten für die Fertigung von Grossmaschinen geschaffen werden. Insgesamt investierte der Hermle-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 16,8 Mio. Euro (Vj. 5,7).
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